Wellarium: Stadt Steinheim an der Murr

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Wellarium

Freibad des Gemeindeverwaltungsverbandes Steinheim-Murr

Nach den erfolgreichen Sanierungsarbeiten von 2018 bis 2020 verfügt unser Freibad nun über ein neu errichtetes Personal-, Gastronomie- und Umkleidegebäude.

Vielfältige Wasser-Attraktionen, wie unter anderem das Erlebnisbecken mit Strömungskanal, das Wellenbecken, das Kinderbecken mit Rutschen, die große Rutschanlage und der Wasserpilz, erwarten Sie im Wellarium. Abseits vom Becken laden eine schöne Liegewiese mit einer Gesamtfläche von 19.000 m² und eine gemütliche Gastronomie zum Entspannen und Verweilen ein. Kinder haben die Wahl zwischen einem tollen Kletterspielplatz oder einem Wasserspielplatz mit Matschgarantie. Wer es gerne sportlicher mag, kann sich auf den Beachvolleyballfeldern austoben.

Preise, Zeiten, Kurse und Angebote finden Sie auf der Webseite des Wellariums.

40 Jahr Wellarium - Artikelserie

Im Schwabenalter eine Artikelserie um die Geschichte des Freibads noch einmal Revue passieren zu lassen

Der 40. ist im Ländle ein ganz besonderer Geburtstag und das gilt auch für das Wellarium. Zwar sind Festlichkeiten zum Eintritt ins Schwabenalter aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht möglich, doch soll das Jubiläum auf Initiative der Bürgermeister Thomas Winterhalter und Torsten Bartzsch durch eine Artikelserie in den Amtsblättern Steinheim und Murr hervorgehoben werden. In loser Folge lassen die beiden Trägerkommunen so die Geschichte des Freibads noch einmal Revue passieren.

Teil 1 - Ein rauschendes Einweihungsfest

Wenig Reden, dafür viele Wasservorführungen sollten die Eröffnung der neuen Freibadanlage Wellarium am 23. Mai 1981 bestimmen, offenbar frei nach dem Motto „Reden ist Silber, Schwimmen ist Gold“. Schüler, Synchronschwimmerinnen der Markgröninger Wassernixen und der DLRG sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Die Musikvereine Steinheim und Murr boten die wohlklingende Umrahmung.
Als am Samstagnachmittag rund 6.000 Besucher ins Wellarium strömten, um ihre neue Freibadanlage gebührend einzuweihen, sorgte Petrus für das passende Wetter. Vom blauen Himmel strahlte die Sonne und bot im Wonnemonat Mai geradezu sommerliche Hitze. Der Steinheimer Bürgermeister Alfred Ulrich lobte das Wellarium als „großes Gemeinschaftswerk der Gemeinden Murr und Steinheim“ und bezeichnete die Zusammenarbeit als mustergültig. Denn man habe sich während der Planung zwar auch oft gestritten, aber dann immer wieder zusammengerauft. Der Schultes ließ die Geschichte des Bades Revue passieren und hob die besondere Qualität des mineralhaltigen Badewassers hervor, dass aus eigener Quelle sprudelt.

Der Murrer Bürgermeister Manfred Hollenbach bezeichnete den Weg hin zum Freibad als steinig und überreichte seinem Steinheimer Amtskollegen eine Flasche „Bad Murrer Heilwasser“, da ihm die Planung des Bades sicher an die Nieren gegangen sei. Wie er feststellte, hätte die Kommunen nach dem Grundsatz gehandelt: „Was gemeinsam besser gemacht werden kann, sollte gemeinsam getan werden.“ Architekt Horst Haag nannte in seinem Kurzreferat die Freibadeanlage „eine Delikatesse im Bottwartal“. Unter den Ehrengästen war auch Landrat Dr. Ulrich Hartmann, der dem Bad vor allem gutes Wetter wünschte.

Ein farbenfrohes Spektakel am Himmel bescherten die rund 1.200 Luftballons, die ebenso viele Schüler aus Murr und Steinheim steigen ließen. Anschließend durften sich die Jungen und Mädchen als erste ins erfrischende Nass stürzen. Für Kurzweil sorgten diverse Wettspiele von Luftmatratzenstaffeln und Flossengehen über Balltreiben und Schlauchbootziehen bis hin zum Fischerstechen.
Die Wassernixen aus Markgröningen zeigten zu musikalischer Begleitung einen Bilderreigen und begeisterten mit dem seinerzeit sehr beliebten Synchronschwimmen. Die Angehörigen des erst wenige Monate zuvor gegründeten DLRG-Stützpunktes Steinheim-Murr bewiesen, dass sie im Notfall bestens eingreifen können. In einer Schauübung retteten sie „Ertrinkende aus akuter Seenot“. Als atemberaubend wurden in der lokalen Berichterstattung die Sprünge beschrieben, die neun Teilnehmer der Jugendmeisterschaften im Kunstspringen aus dem Großraum Stuttgart präsentierten. Unter ihnen war auch der damals 19-jährige Jürgen Kleemann, der seit 1973 zu den besten deutschen Kunst- und Turmspringern gehörte und zahlreiche nationale und internationale Titel gewann.
Nach dem offiziellen Programm durften alle Besucher bei freiem Eintritt baden, so dass im Wasser dichtes Gedränge herrschte. Die jüngsten Badegäste nahmen Planschbecken und Sandkasten in Beschlag. Auch die Liegewiese wurden von Sonnenanbetern eingeweiht. Besonderen Zuspruch fand zudem der Trinkbrunnen, aus dem das mineralhaltige Wasser der Riedquelle reicher sprudelte als das Freibier aus der Zapfanlage.  
Beate Volmari

Teil 2 - Gut Ding braucht Weil

Schon lange bevor die Baupläne konkrete Gestalt annahmen, bestand sowohl in Murr als auch Steinheim der zeitweilige Wunsch nach einem Freibad. Doch andere Aufgaben waren zunächst wichtiger. In den siebziger Jahren mit Gründung des Gemeindeverwaltungsverbandes wurde die Idee eines gemeinsamen Freibadbaus entwickelt.

Bereits in den 1930er und 40er Jahren war eine Badeanlage Diskussionsthema in Steinheim, doch dann wurden sämtliche Ideen erst einmal wieder ad acta gelegt. In Murr weckte die Zeit des Wirtschaftswunders den Wunsch nach einem eigenen Bad. Die Mundelsheimer hatten 1953 ihr bis heute bestehendes Freibädle eröffnet, auch in Großbottwar und Erdmannhausen gab es in den 1950er Jahren einfache Freibäder mit Betonbecken. Da wollte man mithalten, ein örtlicher Unternehmer spendete sogar schon 10.000 Mark. Doch andere Aufgaben waren zunächst wichtiger.
Erst in den 1970er Jahren griffen beide Kommunen das Thema wieder auf. Damals wurde die Gemeindereform durchgeführt, in deren Zug Steinheim die Dörfer Kleinbottwar und Höpfigheim eingemeindete. Für Murr gab es nur die Wahl zwischen Zwangseingemeindung und Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) mit der Nachbarstadt. Man entschied sich für letzteres. Ein GVV macht natürlich nur dann Sinn, wenn man auch gemeinsame Aufgaben hat. Es wurde überlegt, was Steinheim und Murr zusammen in Angriff nehmen könnten. „Schule, Feuerwehr oder Bauhof wollte man nicht zusammenlegen“, erzählt der damalige Murrer Bürgermeister Manfred Hollenbach, der von 1972 bis 2012 sein Amt innehatte. „So entschied man sich schließlich für ein Freibad.“ Bei der Gründung des GVV Steinheim – Murr wurde 1975 der Bau eines Bades als gemeinsame Aufgabe in die Verbandssatzung aufgenommen.

Bäderkrieg im Bottwartal

Im Juni 1976 fasste die Verbandsversammlung den Grundsatzbeschluss, eine Freibadanlage zu bauen. Die Konkretisierung der Pläne führte im Frühjahr 1977 unter den Bürgermeistern der Bottwartalkommunen zu einem so leidenschaftlichen Streit über die grundsätzliche Standortfrage von Hallen- und Freibädern, dass die Lokalpresse wochenlang vom „Bäderkrieg im Bottwartal“ zehren konnte.
Oberstenfeld fürchtete die Konkurrenz für sein 1975 eröffnetes Freibad Oberes Bottwartal. Großbottwar erinnerte daran, früher schon einmal Standort eines Freibads gewesen zu sein. „Und Marbach pochte auf seine Größe und erklärte, ein Bad gemeinsam mit Erdmannhausen bauen zu können“, erinnert sich Manfred Hollenbach. „Es ging bei diesen Eifersüchteleien natürlich auch um Geld, denn für den Bau eines Bades gab es Zuschüsse.“
Steinheim und Murr schafften es, den Streit durch Zugeständnisse zu schlichten. So versprach man, den Schwerpunkt auf ein Familienfreizeitbad zu legen und nicht auf den sportlichen Aspekt wie Oberstenfeld. Auch verzichtete der GVV auf eine Rutsche, dafür sollte das neue Bad buchstäblich Wellen schlagen. Und die Marbacher Nachbarn waren beruhigt, dass es kein Hallenbad werden sollte. 

Nicht nur bei der Auseinandersetzung mit ihren Amtskollegen brauchten Manfred Hollenbach und sein Steinheimer Amtskollege Alfred Ulrich starke Nerven. Die Kommunen hatten sich zwar problemlos auf den für alle gut erreichbaren Standort geeinigt, aber die Grundstücksverhandlungen mit den rund 50 privaten Besitzern waren alles andere als einfach. Doch schließlich konnte das Gelände erworben werden, knapp die Hälfte der 4,6 Hektar großen Fläche wurde im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens zugeteilt.
Beate Volmari

Ein Stück Urlaub im Alltag genießen.