Naturdenkmale & Aussichtspunkte: Stadt Steinheim an der Murr

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Das Hexenbuckele beim Forsthof

Es verwundert nicht, dass rund um den Forsthof bei Kleinbottwar 25 Keltengräber gefunden worden sind. Bietet sich von dieser Höhe aus doch ein direkter Blick auf den Asperg, einer bedeutenden keltische Kultstätte im Neckarraum. Die ersten Gräber wurden 1902 wisseschaftlich untersucht. Damals waren die Grabhügel, die aus dem 6. Jahrhundert vor Christus stammen, alle noch von Wald umgeben. Der größte Grabhügel, mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern, liegt heute auf freiem Feld und wurde durch die landwirtschaftliche Bodenbearbeitung nach der Waldrodung bis auf eine Höhe von rund einem Meter abgetragen. Ursprünglich dürfte sie bei drei bis vier Meter gelegen haben. Die Zentralbestattung wurde bereits in der Antike ausgeraubt.

Um den Hügel vor weiterem Abtrag zu schützen, hat die Stadt Steinheim das Gelände 1985 gepachtet und zu einer eingezäunten Wiese umgestaltet. Die Kontur des Hügels wird nun durch Streuobstbäume markiert.

Der Name 'Hexenbuckele' ist auf Sagen und den Volksglauben zurückzuführen. Vermutlich als Versuch, die deutlich hervortretende Erhebungen in der Landschaft zu erklären. Die Wortendung 'le' ist nicht als schwäbische Verkleinerungsform zu verstehen, sondern leitet sich von der mittelhochdeutschen Bezeichnung 'lê' für Grab-, Grenz- oder Gerichtshügel ab.

Aussichtspunkt Benning

Der Aussichtspunkt auf dem Benning ist über die Kleinbottwarer Weinberge zu erreichen. Auch der Steinheimer Weg (Wanderweg des Schwäbischen Albvereins) führt hier vorbei. Auf einem historischen Unterstand für Weingärtner wurde eine kleine Aussichtserrasse errichtet. Bei guter Witterung schweift der Blick über das Bottwartal bis hin zu Zabergäu und Stromberg.

Naturdenkmal Steinberg

Entlang der Straße Richtung Rielingshausen, am Fuße des steilen Steinbergs, liegt ein terrassierter Hang im Landschaftsschutzgebiet Unteres Murrtal. Um die Wohnbebauung in diesem Naturgebiet zu verhindern, wurde der Hang bereits 1967 auf Drängen der Stadt Steinheim und des Landratsamtes Ludwigsburg in das Landschaftsschutzgebiet 'Östliches Bottwartal' einbezogen. 1977 wurde dort der letzte Weißriesling vom Steinberg geerntet. Drei Jahre später war dem Hang nicht mehr anzusehen, daß dort über Jahrhunderte hinweg ein begehrter Wein angebaut worden war.

1981 entschloss sich die Stadt, hier ein Naturschutz-Modellprojekt umzusetzen. Das Modellprojekt selbst wurde von der Stadt Steinheim, den Naturschutzbehörden und den Naturschutzverbänden gemeinsam entwickelt und ist langfristig konzipiert. Die althergebrachten Trockenmauern aus Muschelkalk werden freigehalten, womit automatisch der Lebensraum für die selten gewordene Mauereidechse gesichert ist. Ebenfalls zum Pflegekonzept des Modellprojekts Steinberg gehört die ökologische Aufwertung der beiden ehemaligen Steinbrüche.

Aussichtsfläche Burgberg

Bei der Ausgestaltung der landschaftlich reizvollen Aussichtfläche "Burgberg", hoch über dem Murrtal stieß man auf Mauerreste der aus dem Mittelalter stammenden Burg der Herren von Steinheim, die um das Jahr 1260 zerstört worden ist. Der einer Burgruine nachgestaltete Platz ist mit einer Feuerstelle und Sitzgelegenheiten ausgestattet. Der 70 Meter betragende Höhenunterschied zwischen dem Otterbachtal und der Burg Steinheim wird  mit ca. 300 Stufen in ehemaligen Weinbergschrannen überwunden.

Lapidarium

An der alten Kleinbottwarer Straße, die hoch über der Bottwar von Steinheim zum Schloss Schaubeck führt, wurde 1975 im Zuge der Flurbereinigung ein Lapidarium (Sammlung von Steinobjekten) angelegt. Neben römischen Weihesteinen aus dem 2. Jh. finden sich 15 Grenzsteine von Steinheimer Gemarkung sowie umliegender Orte. Der älteste Grenzstein ist aus Steinheim und stammt aus dem Jahr 1422. Auf seiner Vorderseite ist der Reichsapfel und "C ST" für Comun Steinheim (Gemeinde Steinheim) zu sehen.

Auf dem Gelände befindet sich seit 1989 auch ein Gedenkstein an den Berliner Wehrmachtssoldaten Erwin Kreetz. Der Vater von vier Kindern hatte im April 1945 erfahren, dass seine Frau in Berlin bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen war. Er versuchte zu desertieren, wurde jedoch am 15. April in Kleinbottwar in Arrest genommen und durch ein Standgericht, ohne Verteidiger, zum Tode verurteilt. Am17. April wurde Kreetz im Steinbruch, der unterhalb des Lapidariums liegt, wenige Tage vor Kriegsende, erschossen.