LEA-Energieberatung: Stadt Steinheim an der Murr

Seitenbereiche

Diese Website verwendet Cookies und/oder externe Dienste

Um unsere Website für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, würden wir gerne Cookies verwenden und/oder externe Daten laden. Durch Bestätigen des Buttons „Akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung aller Dienste zu. Über den Button „Mehr“ können Sie einzeln auswählen, welche Dienste Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Zustimmung und Einwilligung jederzeit widerrufen.

Cookie-Banner

Funktionell

Diese Technologien ermöglichen es uns, die Nutzung der Website zu analysieren, um die Leistung zu messen und zu verbessern.

Google Analytics

Dies ist ein Webanalysedienst.

Verarbeitungsunternehmen

Google Ireland Limited
Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland

Datenverarbeitungszwecke

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

  • Analyse
Einwilligungshinweis

Bitte beachten Sie, dass bei Ihrer Einwilligung zu einem Dienst auch das Laden von externen Daten sowie die Weitergabe personenbezogener Daten an diesen Dienst erlaubt wird.

Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
  • Pixel-Tags
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Addresse
  • Geräte-Informationen
  • Browser-Informationen
  • Standort-Informationen
  • Referrer-URL
  • Nutzungsdaten
  • JavaScript-Support
  • Flash-Version
  • Datum und Uhrzeit des Besuchs
  • App-Aktualisierungen
  • Besuchte Seiten
  • Klickpfad
  • Downloads
  • Kaufaktivität
  • Widget-Interaktionen
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Aufbewahrungsfrist hängt von der Art der gespeicherten Daten ab. Jeder Kunde kann festlegen, wie lange Google Analytics Daten aufbewahrt, bevor sie automatisch gelöscht werden.

Datenempfänger
  • Alphabet Inc.
  • Google LLC
  • Google Ireland Limited
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

https://support.google.com/policies/contact/general_privacy_form

Weitergabe an Drittländer

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

Weltweit

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um auf allen Domains des verarbeitenden Unternehmens zu widersprechen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen

Essentiell

Diese Technologien sind erforderlich, um die Kernfunktionalität der Webseite zu aktivieren.

Online-Formulare

Ermöglicht die Bedienung von Online-Formularen.

Verarbeitungsunternehmen
Stadt Steinheim an der Murr
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
Erhobene Daten

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

  • IP-Adresse
  • Browser-Informationen
Rechtsgrundlage

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen

Energieberatung der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V.

Kostenlose Energieberatung für Bürger*innen der Stadt Steinheim

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. berät zu allen Fragen rund um die Energiewende, z.B. zu energetischer Sanierung, Heizungs- und Fenstertausch, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg, Wärmedämmung, Solarenergie und finanzielle Förderungen. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) unabhängige und neutrale Energieerstberatung ist für alle Bürger*innen der Stadt Steinheim an der Murr kostenlos. Ob Mieter, Haus- oder Wohnungseigentümer – die Experten der LEA suchen gemeinsam mit Ihnen nach individuellen Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

Termine können mit der LEA unter Telefonnummer: 07141 68 893 0 vereinbart werden. Energie-Checks bei Ihnen zu Hause können unter derselben Nummer gebucht werden. Die Durchführung der Checks findet natürlich unter Einhaltung sämtlicher Schutzvorkehrungen statt.

Weiterführende Informationen gibt es auf der Homepage der LEA.

Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die LEA informiert:

Neues Beratungsangebot zum Heizungstausch

In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bietet die Energieagentur Kreis Ludwigsburg ab Januar 2021 nun auch eine Beratung vor Ort zum Heizungstausch an. Gemeinsam mit den Ratsuchenden ermitteln die Berater, welche Heiztechnik am besten zum Gebäude und zu den Wünschen der Verbraucher passt. 

Der Austausch einer veralteten Heizungsanlage und der Umstieg auf erneuerbare Energien beschäftigt aktuell viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Viele interessieren sich für Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarkollektoren. Die Energieberatung der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) bietet Ratsuchenden eine Hilfestellung bei der Entscheidung für eine Heiztechnik an. Die Beratung beim Eignungs-Check Heizung gliedert sich in drei Schritte:

  1. Eine Energieberaterin oder ein Energieberater kommt zu den Ratsuchenden nach Hause und nimmt die vorhandene Heiztechnik in Augenschein. Im Gespräch werden die vorliegenden technischen Randbedingungen und die Präferenzen der Eigentümerinnen und Eigentümer in Bezug auf Heiztechniken geklärt.
  2. In einem zweiten Schritt wird ermittelt, welche Energieanschlüsse und Möglichkeiten zur Brennstofflagerung auf dem Grundstück vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird geprüft, welche Heiztechniken realisierbar sind.
  3. Am Ende werden alle in Frage kommenden Heiztechniken miteinander verglichen und bewertet. Hierbei berücksichtigen die Energieberaterinnen und -berater verschiedene Kriterien: CO2-Emissionen, Investitionskosten, Förderung und Betriebskosten. Als Ergebnis erhalten die Verbraucher eine graphische Darstellung der drei am besten geeigneten Heiztechniken und eine Gesamtübersicht mit allen geprüften Techniken.

„Weil wir unabhängig sind, empfehlen wir den Ratsuchenden genau die Heiztechnik, die für ihre individuelle Situation am besten geeignet ist. Wir beraten produktoffen und beziehen alle relevanten Heiztechniken mit ein“, erläutert Kurt Schüle, Energieexperte der LEA und Energieberater bei der Verbraucherzentrale BW.

Wer eine Heizung hat, die älter als 15 Jahre ist, sollte auf einen Ausfall vorbereitet sein und sich rechtzeitig beraten lassen, denn die durchschnittliche Lebensdauer eines Heizkessels beträgt etwa 20 Jahre. Ist die Heizung erst einmal kaputt, bleibt im Zweifelsfall oft kein zeitlicher Spielraum für die Auswahl einer geeigneten Heiztechnik und die alte Technik wird oft nur ersetzt, ohne einen Technikwechsel vorzunehmen.

Der Eignungs-Check Heizung kostet 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote der LEA kostenfrei.

(Mitteilung vom 17.01.2021)

Homeoffice in Zeiten der Pandemie- und Umweltkrise

Auch 2021 werden Corona-bedingt viele Berufstätige im Homeoffice arbeiten. Die Vorteile überwiegen für die meisten, aber es gibt auch Nachteile. Zwar fällt die Auto- oder Zugfahrt weg, dafür steigt aber die eigene Stromrechnung. Was können wir also aus der Pandemie für die Klimakrise lernen?

Arbeiten Menschen auch über die Corona-Pandemie hinaus öfter von zu Hause aus, vermeidet das Millionen Tonnen CO2 und senkt spürbar die Verkehrsbelastung, zeigt eine Studie der Berliner Denkfabrik IZT im Auftrag von Greenpeace. Um 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr kann der CO2-Ausstoß im Verkehr sinken, wenn 40 Prozent der Arbeitnehmer dauerhaft an zwei Tagen pro Woche von zuhause aus arbeiten.

Damit der heimische Energiebedarf deshalb aber nicht drastisch steigt, hat die Energieagentur Kreis Ludwigsburg Tipps zum eigenen Arbeitsplatz daheim:

Tageslicht
Das Energiesparen fängt bereits bei der richtigen Positionierung des Schreibtisches an. Damit das Tageslicht richtig ausgenutzt und dafür die Beleuchtung ausgeschaltet werden kann, muss er im rechten Winkel zum Fenster stehen.

Energiesparmodus
Der Energiesparmodus des Computers benötigt auch mit abgeschaltetem Bildschirm weiterhin viel Strom. Er sollte nur für eine kurze Pause genutzt werden. Für die lange Mittagspause und nach Feierabend ist es besser den Computer auszuschalten. Das Gleiche gilt auch für Drucker und Scanner.

Kaffeepause
Genau wie ein Kaffeevollautomat frisst auch eine Filtermaschine mit eingebauter Heizplatte jede Menge Strom. Daher lieber den gekochten Kaffee in einer Thermoskanne warmhalten und die Kaffeemaschine abschalten. Den Kaffeevollautomaten auch nur dann anschalten, wenn ein Getränk zubereitet werden soll.

(Mitteilung vom 24.01.2021)

Über 50 % Zuschuss für Heizungstausch und energetische Sanierung dank neuer Bundesförderung

Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) werden die Fördersätze nochmals angehoben und das Antragsverfahren vereinfacht. Seit Jahresanfang sind die neuen Förderrichtlinien für den Heizungstausch und energetische Einzelmaßnahmen wie den Fenstertausch in Kraft. Anfang Juli wird auch die Förderung für umfassendere Sanierungen, die zu sogenannten Effizienzhäusern führen, erhöht und vereinfacht.

Beim Heizungstausch schießt die BEG zwischen 20 und 40 % in der Grundförderung zu. Weitere 10 % werden gewährt, wenn eine bestehende Ölheizung ersetzt wird. Wird der Heizungstausch in einem Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlen, sind nochmals 5 % mehr Förderung möglich. In Summe können so beispielsweise 50 % Förderung für den Einbau von Wärmepumpe oder Holzkessel abgerufen werden. Auch der Zuschuss für den Fernwärmeanschluss wurde stark angehoben und liegt nun bei bis zu 50 %.

Energetische Einzelmaßnahmen wie der Fenstertausch oder die Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke werden mit 20 % bezuschusst. Auch hier kann ein Bonus von 5 % erzielt werden, wenn die Maßnahme im iSFP empfohlen wird.

Umfassendere Sanierungen zum Effizienzhaus lohnen sich ab dem 01.07.2021 noch stärker: Bis zu 53 % Zuschuss werden beispielsweise für die Sanierung zum Effizienzhaus 55 ausgezahlt.

„Die neuen, hohen Förderungen sind der Gegenspieler zur CO2-Bepreisung: Während die CO2-Bepreisung das Heizen mit Erdgas und Erdöl in den kommenden Jahren zunehmend verteuern wird, machen die Förderungen Sanierung und Erneuerbare Heizsysteme wirtschaftlich höchst rentabel.“, fasst Joshua Lampe, Energieberater der LEA, zusammen.

(Mitteilung vom 31.01.2021)

  

Die wirksamsten Maßnahmen gegen Schimmel auf einen Blick

In der kalten Jahreszeit sind Räume anfällig für Schimmel. Damit es nicht so weit kommt, gibt die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) Tipps, wie dies zu vermeiden ist.

Lüften Sie im Winter mehrmals täglich, auch wenn die Wohnung oder die Büroräume gerade schön warm sind.  Sonst kann die Feuchtigkeit der Luft an den kalten Wänden kondensieren. Für Schimmelsporen sind das optimale Wachstumsbedingungen. Im Idealfall werden gegenüberliegende Fenster gleichzeitig für fünf bis zehn Minuten geöffnet. So entsteht ein Luftzug, der die verbrauchte Luft nach draußen transportiert, ohne dass der Raum auskühlt. Damit können auch Energiekosten reduziert werden, denn trockene Luft heizt sich schneller auf als feuchte. Vermeiden Sie Fenster nur auf Kipp zu öffnen. Die Raumluftfeuchte kann mit einem Thermo-Hygrometer kontrolliert werden. Die Energieagentur und die Verbraucherzentrale empfehlen eine Luftfeuchte von 40 bis 60 Prozent.

Heizen Sie kühle Räume nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen, weil dabei meist mehr Feuchtigkeit als Wärme in den kühlen Raum gelangt und die relative Luftfeuchte und das Schimmelrisiko steigen. Schließen Sie Türen zu weniger beheizten Räumen. Die Raumtemperatur soll konstant auf min. 17 Grad belassen werden.

Möbelstücke sollen, vor allem in schlecht gedämmten Gebäuden, möglichst mit 10 cm Abstand zu Außenwänden gestellt werden, da sich die Wandoberfläche ansonsten weniger durch die Raumluft erwärmen kann. Als Folge kondensiert die Feuchtigkeit an der kühlen Wand und die Gefahr steigt, dass sich dort Schimmel bildet.

(Mitteilung vom 06.02.2021)

Neue Förderung: Bis zu 50 % Zuschuss für den Fernwärmeanschluss

Heizen ohne Schornstein, wartungsarme und einfache Technik, geringster Platzbedarf – der Anschluss an ein Wärmenetz bietet viele Vorteile. Zum Jahresanfang 2021 ist ein gewichtiger dazugekommen: Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördert den Anschluss mit bis zu 50 %. Neben den unmittelbaren Kosten für den Anschluss werden auch Umfeld-Maßnahmen wie der Rückbau der Bestandsheizung oder der Tausch von Heizkörpern gefördert. Wirtschaftlich ebenfalls interessant: Auch der Anschluss von Warmwasserzapfstellen in Küche oder Bad an die Zentralheizung wird mitgefördert.

Der genaue Fördersatz setzt sich aus einer Grundförderung und zwei Boni zusammen. Bei der Grundförderung gilt: je höher der Anteil Erneuerbarer Energien im Wärmenetz, desto höher die Förderung. Ab 55 % Erneuerbare Energien ist eine Grundförderung von 35 % möglich. Weitere 10 % werden gewährt, wenn eine bestehende Ölheizung ersetzt wird. Wird der Anschluss an die Fernwärme in einem Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlen, sind nochmals 5 % mehr Förderung möglich.

Wärmenetze erlauben den großskaligen Einsatz Erneuerbarer Energien und die effiziente Verwertung von Reststoffen und Abwärme. Sie sind damit ein Schlüsselbaustein in der Energiewende und dem kommunalen Klimaschutz.

„Die neue, hohe Förderung ist der Gegenspieler zur CO₂-Bepreisung: Während die CO₂-Bepreisung das Heizen mit Erdgas und Erdöl in den kommenden Jahren zunehmend verteuern wird, macht die Förderung den Heizungstausch wirtschaftlich höchst rentabel.“, fasst Joshua Lampe, Energieberater der LEA, zusammen.

(Mitteilung vom 12.02.2021)

Schluss mit Plus

Seit März 2021 müssen Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Kühl- und Gefriergeräte sowie Fernseher ein neues Energielabel aufweisen. A+++ hat ausgedient, stattdessen gibt es zukünftig die Noten A bis G. Sie sollen für bessere Vergleichbarkeit sorgen. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) erklärt das neue Energielabel.

Die Effizienzklassen
Die Klasseneinstufungen ändern sich, die Effizienz und der Energieverbrauch der Geräte dadurch aber nicht. Ein hocheffizientes Gerät der alten Klasse A+++ kann von März an in der Klasse B oder C wiederzufinden sein. Es ist daher wichtig zu wissen, dass zunächst keine Geräte mit Energieeffizienzklasse A auf dem Markt erscheinen werden. „Diese wird für künftige, noch effizientere Geräte freigehalten“, erklärt Anselm Laube, Energieberater der LEA und der Verbraucherzentrale.

Der QR-Code ist neu
Ein weiteres Merkmal des neuen Energielabels ist der QR-Code. Er verlinkt zur Datenbank "European Product Database for Energy Labeling" (kurz: EPREL). Alle Hersteller müssen ihre Elektrogeräte in dieser Datenbank registrieren und technische Daten zu ihren Produkten hinterlegen. Verbraucher/innen können so zusätzliche Produktinformationen abrufen.

Die neuen und alten Labels sind nicht miteinander vergleichbar
Die Kriterien der Effizienzklassen sind gestiegen. Die neue Kennzeichnung unterscheidet zwischen den einzelnen Effizienzklassen. Das erlaubt eine schnellere und genauere Einschätzung des Energieverbrauchs.
Wurde bisher z.B. nur ein abstrakter Jahresverbrauch angezeigt, so wird jetzt der Verbrauch pro Waschzyklus oder Spüldurchlauf angegeben.

(Mitteilung vom 28.02.2021)

Das neue Gebäudeenergiegesetz – die wichtigsten Neuerungen

Seit dem 1. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es führt die Energieeinsparverordnung, das Energieeinspargesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammen und stimmt die Regeln zur Energieeffizienz von Gebäuden und zur Nutzung von erneuerbaren Energien aufeinander ab. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale und die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) stellen die wichtigsten Änderungen vor.

Folgende fünf Regelungen sollten Verbraucher*innen kennen:

Erneuerbare Energien zum Heizen von Neubauten verpflichtend
Das GEG verpflichtet Bauherrn dazu, mindestens eine Form der erneuerbaren Energien zum Heizen zu nutzen. Diese Verpflichtung kann auf mehreren Wegen erfüllt werden: Neben Energie aus Photovoltaik-, Solarwärme- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erfüllen auch erneuerbare Fern- und Abwärme diese Anforderung.
Ab dem 1. November 2020 kann außerdem ein größerer Anteil des Stroms aus eigener Produktion, zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaik-Anlage, angerechnet werden. Alle erneuerbaren Energien müssen einen Mindestanteil des Wärmebedarfs abdecken.

Ineffiziente Heizungen sind nicht mehr zulässig
Ab dem Jahr 2026 dürfen, bis auf wenige Ausnahmen, neue, mit Heizöl betriebene Kessel, nur noch in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Das Gleiche gilt auch für Heizkessel, die mit Kohle betrieben werden. Kessel, die 30 Jahre oder älter sind, müssen außer Betrieb genommen werden.

Kostenlose Energieberatung wird Pflicht
Beim Kauf von Ein- und Zweifamilienhäusern müssen Käufer*innen, nachdem sie den Energieausweis erhalten haben, ein Beratungsgespräch führen. Auch bei der Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern wird eine kostenlose Energieberatung für Verbraucher*innen Pflicht, wenn im Zuge der Sanierung Berechnungen zur Energiebilanzierung angestellt werden.

Unternehmen, die im Rahmen einer Sanierung ein Angebot abgeben, müssen bereits im Angebot schriftlich auf die Pflicht zur Energieberatung hinweisen. Die Pflicht gilt, wenn die Energieberatung kostenlos angeboten wird.

Ergänzende Vorschriften zu Energieausweisen
Die Pflicht, bei der Vermietung oder beim Verkauf eines Hauses einen Energieausweis vorzulegen sowie die diesbezüglichen Pflichtangaben in Immobilienanzeigen, gelten nun auch für Immobilienmakler. Aussteller von Energieausweisen müssen bestehende Gebäude vor Ort oder anhand geeigneter Fotos bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. CO2-Emissionen müssen im Energieausweis genannt werden.

Staatliche Förderung für erneuerbarer Energien und effiziente Energienutzung sind nun gesetzlich verankert
Das Gebäudeenergiegesetz sieht vor, effiziente Neubauten und die energetische Verbesserung von Bestandsgebäuden sowie die Nutzung erneuerbarer Energien finanziell zu fördern. Der Staat unterstützt, indem er bis zu 45% der Investitionen für klimafreundliche Heiztechnik oder Wärmedämmung übernimmt. Alternativ können steuerliche Vergünstigungen in Anspruch genommen werden, die über drei Jahre verteilt werden können.

Gut zu wissen: Für alle Bauvorhaben, die vor dem 1. November 2020 beantragt oder angezeigt wurden, gelten die bisherigen Regelungen.

(Mitteilung vom 12.03.2021)

Saisonstart für Solarthermie

Anlagen-Check durch die Energieagentur Kreis Ludwigsburg

Zwischen März und Oktober erzielen Solaranlagen fast 80 Prozent ihres Jahresertrags. Voraussetzung für einen möglichst hohen Energieertrag ist die fehlerfreie Funktionstüchtigkeit der Anlage und die richtige Kommunikation mit dem Kessel. Die Erfahrung zeigt, dass über 50% der Solarthermie-Anlagen schlecht oder gar nicht funktionieren.

Bei Verdacht auf einen geringeren Ertrag empfiehlt Kurt Schüle, Solarexperte der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA), eine zeitnahe Überprüfung der Anlagen, um eventuelle Schwachstellen aufzudecken. Hierfür eignet sich der „Solarwärme-Check“, den die Expert:innen der LEA unabhängig und neutral in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg anbieten. Er liefert Betreibern solarthermischer Anlagen wichtige Informationen zu Effizienz, Einstellungsmöglichkeiten und Funktionsweisen.

Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kosten die Checks nur 30 €. Anfragen werden unter Telefonnummer: 07141 68 893 0 direkt bei der LEA entgegengenommen.

 

Übrigens: am 27. März findet die Earth Hour 2021 des WWF statt. Um 20.30 Uhr Ortszeit gilt dann bei Millionen Menschen, tausenden Städten und Unternehmen auf der ganzen Welt für eine Stunde: Licht aus. Klimaschutz an. Gemeinsam setzen wir so ein globales Zeichen für den Klimaschutz und einen lebendigen Planeten.

(Mitteilung vom 19.03.2021)

Beim Einholen von Angeboten auch an die Umwelt denken

Ob Heizungserneuerung, Dachdämmung oder Fassadensanierung: Am Anfang steht die Überlegung, welche Randbedingungen wichtig sind. „Und hier sollten auch die Umweltaspekte und die Nachhaltigkeit nicht vergessen werden“, betont Martin Schork, Energieberater der LEA und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Kann die Nennleistung der neuen Heizung reduziert werden? Wird bei der Badsanierung eine effizientere Warmwasserbereitung bedacht? Soll bei der Neueindeckung des Daches eine zukünftige Solarstromanlage berücksichtigt werden?

All diese Randbedingungen und weitere Details können mit den Energie- und Sanierungsexpert:innen der Energieagentur besprochen werden. Sie erklären, welche Anforderungen den Handwerker:innen genannt werden sollten, wenn man die Angebote einholen möchte. Liegen bereits Angebote vor, können auch diese mit einer Energieberater:in besprochen werden. Gemeinsam lässt sich so prüfen, ob alle wesentlichen Leistungen im Angebot enthalten sind, damit im Nachhinein nicht doch noch weitere Kosten anfallen.

(Mitteilung vom 27.03.2021)

Sonnige Zeiten für Photovoltaik-Anlagen

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) stellt die neuen Möglichkeiten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor.

Entscheiden sich Hauseigentümer:innen für eine Photovoltaikanlage (PV), können sie sich ganzjährig über günstige Energie vom eigenen Hausdach freuen und sparen umweltfreundlich auch CO₂ ein.Das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) trat am 01. Januar 2021 in Kraft und enthält besonders für private Besitzer einer PV-Anlage gute Nachrichten: Ab sofort müssen Betreiber von Anlagen mit einer Leistung von 30 kWp und einem maximalen jährlichen Eigenverbrauch von 30 Megawattstunden keine EEG-Umlage für den selbst verbrauchten Strom zahlen – dies gilt sowohl für Alt- als auch Neuanlagen.

Für den Eigenverbrauch aus Ü20-Anlagen (älter als 20 Jahre) bis 7 kWp müssen keine Smart-Meter installiert werden. Für den weiterhin ins Netz eingespeisten Strom kann zudem eine Vergütung mit dem Jahresmarktwert abzgl. Vermarktungskosten in Anspruch genommen werden.

Um neue Impulse für weitere innovative Dach- oder fassadenintegrierte Anlagen setzen zu können wird durch das EEG 2021 auch das Modell Mieterstrom für Vermieter endlich attraktiv. Der Mieterstrom ist von der Gewerbesteuer befreit. Die Anlagen bescheren den Vermietern keine steuerlichen Nachteile mehr. Auch der Mieterstromzuschlag wird angehoben.

Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat darüber hinaus das erfolgreiche Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ 2021 erneut aufgelegt. Damit können Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage installiert werden, wieder gefördert werden. Das Programm sieht einen „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ vor. Das heißt, bereits nach der Antragstellung können Aufträge vergeben werden und die Installation der Anlage und des Speichers kann erfolgen. Maßnahmen, die im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. März 2021 begonnen wurden, können gefördert werden, wenn der Antrag spätestens bis zum 1. Juli 2021 gestellt wird. 

Die LEA ist Kooperationspartner des PV-Netzwerkes Region Stuttgart und weist auf einer Veranstaltung Ihres Netzwerkspartners, der Energieagentur Landkreis Böblingen hin. Im Rahmen der Veranstaltung am 15.04.2021 zum Thema Photovoltaik wird vor allem über die Änderungen und Erneuerungen des EEG informiert. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter: www.ea-bb.de

Haben Sie keine Zeit an der Veranstaltung teilzunehmen? Dann können Sie sich gerne direkt bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg kostenfrei und unabhängig beraten lassen. Informationen gibt es unter www.lea-lb.de oder Tel. 07141-68893-0.

(Mitteilung vom 31.03.2021)

Einfach und effektiv Heizkosten senken

Einmal im Jahr flattert sie in den Briefkasten: die Heizkostenabrechnung. Dieses Jahr könnte sie höher ausfallen, sagen die Expert:innen der Energieagentur Kreis Ludwigsburg. Bedingt durch die Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen im Home-Office, die Heizungen laufen häufiger als gewohnt. Dies spiegelt sich später in den Heizkosten wider. Ab 2021 kommt ein neuer Preisfaktor hinzu. Mit der seit dem 1. Januar geltenden CO₂-Bepreisung werden die Heizkosten steigen. Für den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO₂) sind 25 Euro zu zahlen, 2022 sind es 30 Euro, in den Folgejahren bis 2025 erhöht sich der Beitrag auf bis zu 55 Euro. Für Verbraucher:innen bedeutet das in diesem Jahr bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung etwa 60 Euro Mehrkosten bei einer Gasheizung, bei einer Ölheizung sogar 80 Euro.

Oft helfen schon kleine Maßnahmen das Heizen zu optimieren und Kosten zu senken:

  • Befreien Sie Heizkörper von Verkleidungen, Möbeln, Vorhängen und auch von Staub, so kann der Heizkörper ungehindert den Raum erwärmen.
  • Heizen Sie kühlere Räume nicht mit der Luft aus warmen Räumen, sonst gelangt vor allem Luftfeuchtigkeit in den kühleren Raum und fördert damit die Schimmelpilz-Bildung.
  • Lüften Sie mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten mit weit geöffneten Fenstern um die Raumluft schnell auszutauschen.
  • Beim Thermostat kann die Wunschtemperatur in Abstufungen von 3 bis 4°C eingestellt werden; auf Stufe 3, etwa 20 °C, wird „Wohlfühlwärme“ erreicht. Nachts sollte der Thermostat heruntergedreht werden.

Möchten Sie wissen, wie Ihr Heizungsverbrauch im Vergleich zum Durchschnitt liegt, können Sie dies kostenlos bei co2online checken.

(Mitteilung vom 09.04.2021)