LEA-Energieberatung: Stadt Steinheim an der Murr

Seitenbereiche

Diese Website verwendet Cookies und/oder externe Dienste zur Nutzungsanalyse

Um unsere Website für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir einwilligungspflichtige externe Dienste und geben dadurch Ihre personenbezogenen Daten an Dritte weiter. Durch Bestätigen des Buttons „Akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung dieser Tracking-Dienste zu. Über den Button „Mehr“ können Sie einzeln auswählen, welche Dienste Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Zustimmung und Einwilligung jederzeit widerrufen.

Cookie-Banner
Tracking
 

Diese Technologien ermöglichen es uns, die Nutzung der Website zu analysieren, um die Leistung zu messen und zu verbessern.

 
Google Analytics

Dies ist ein Webanalysedienst.

Verarbeitungsunternehmen

Google Ireland Limited
Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland

Datenverarbeitungszwecke
 

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

 
  • Analyse
Einwilligungshinweis
 

Bitte beachten Sie, dass bei Ihrer Einwilligung zu einem Dienst auch das Laden von externen Daten sowie die Weitergabe personenbezogener Daten an diesen Dienst erlaubt wird.

 
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
  • Pixel-Tags
Erhobene Daten
 

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

 
  • IP-Addresse
  • Geräte-Informationen
  • Browser-Informationen
  • Standort-Informationen
  • Referrer-URL
  • Nutzungsdaten
  • JavaScript-Support
  • Flash-Version
  • Datum und Uhrzeit des Besuchs
  • App-Aktualisierungen
  • Besuchte Seiten
  • Klickpfad
  • Downloads
  • Kaufaktivität
  • Widget-Interaktionen
Rechtsgrundlage
 

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

 
  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer
 

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

 

Die Aufbewahrungsfrist hängt von der Art der gespeicherten Daten ab. Jeder Kunde kann festlegen, wie lange Google Analytics Daten aufbewahrt, bevor sie automatisch gelöscht werden.

Datenempfänger
   
  • Alphabet Inc.
  • Google LLC
  • Google Ireland Limited
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma
 

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

 

https://support.google.com/policies/contact/general_privacy_form

Weitergabe an Drittländer
 

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

 

Weltweit

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um auf allen Domains des verarbeitenden Unternehmens zu widersprechen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen
Zugehörige Cookies
 

Zu diesem Dienst gehören die folgenden Cookies:

 
  • hwdatenschutz_cookie_googleanalytics
  • _ga - Speicherdauer beträgt 2a
  • _gid - Speicherdauer beträgt 24h
  • weiteres Cookie mit dem Präfix: _gat_gtag_ - Speicherdauer beträgt 1min
  • Zwei weitere Cookies mit dem Präfix: _ga_ - Speicherdauer beträgt 2a
Funktionell
 

Diese Technologien ermöglichen es uns, die Nutzung der Website zu analysieren, um die Leistung zu messen und zu verbessern.

 
YouTube

Dies ist ein Dienst zum Anzeigen von Videoinhalten.

Verarbeitungsunternehmen

Google Ireland Limited
Google Building Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Ireland

Datenverarbeitungszwecke
 

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

 
  • Videos anzeigen
Einwilligungshinweis
 

Bitte beachten Sie, dass bei Ihrer Einwilligung zu einem Dienst auch das Laden von externen Daten sowie die Weitergabe personenbezogener Daten an diesen Dienst erlaubt wird.

 
Genutzte Technologien
  • Cookies (falls "Privacy-Enhanced Mode" nicht aktiviert ist)
Erhobene Daten
 

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

 
  • IP-Adresse
  • Referrer-URL
  • Geräte-Informationen
  • Gesehene Videos
Rechtsgrundlage
 

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

 
  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer
 

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

 

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Datenempfänger
   
  • Alphabet Inc.
  • Google LLC
  • Google Ireland Limited
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma
 

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

 

https://support.google.com/policies/contact/general_privacy_form

Weitergabe an Drittländer
 

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

 

Weltweit

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um auf allen Domains des verarbeitenden Unternehmens zu widersprechen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen
Zugehörige Cookies
 

Zu diesem Dienst gehören die folgenden Cookies:

 
  • hwdatenschutz_cookie_youtube
  • Setzt zusätzliche Cookies für eine andere Domain (youtube.com)
Vimeo

Dies ist ein Dienst zum Anzeigen von Videoinhalten.

Verarbeitungsunternehmen

Vimeo LLC
555 West 18th Street, New York, New York 10011, United States of America

Datenverarbeitungszwecke
 

Diese Liste stellt die Zwecke der Datenerhebung und -verarbeitung dar. Eine Einwilligung gilt nur für die angegebenen Zwecke. Die gesammelten Daten können nicht für einen anderen als den unten aufgeführten Zweck verwendet oder gespeichert werden.

 
  • Videos anzeigen
Einwilligungshinweis
 

Bitte beachten Sie, dass bei Ihrer Einwilligung zu einem Dienst auch das Laden von externen Daten sowie die Weitergabe personenbezogener Daten an diesen Dienst erlaubt wird.

 
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
Erhobene Daten
 

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

 
  • IP-Adresse
  • Geräte-Informationen
  • Browser-Informationen
  • Browser-Typ
  • Browser-Sprache
  • Cookie-Informationen
  • Betriebssytem
  • Referrer-URL
  • Besuchte Seiten
  • Suchanfragen
  • Informationen aus Drittanbieterquellen
  • Informationen, die Benutzer auf dieser Website bereitstellen
Rechtsgrundlage
 

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

 
  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Vereinigte Staaten von Amerika

Aufbewahrungsdauer
 

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

 

Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr für die Verarbeitungszwecke benötigt werden.

Datenempfänger
   
  • Vimeo LLC
  • Google Analytics
  • Verbundene Unternehmen
  • Geschäftspartner
  • Werbepartner
Datenschutzbeauftragter der verarbeitenden Firma
 

Nachfolgend finden Sie die E-Mail-Adresse des Datenschutzbeauftragten des verarbeitenden Unternehmens.

 

Privacy@vimeo.com

Weitergabe an Drittländer
 

Einige Services leiten die erfassten Daten an ein anderes Land weiter. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Länder, in die die Daten übertragen werden. Dies kann für verschiedene Zwecke der Fall sein, z. B. zum Speichern oder Verarbeiten.

 

Vereinigte Staaten von Amerika

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Klicken Sie hier, um die Cookie-Richtlinie des Datenverarbeiters zu lesen
Zugehörige Cookies
 

Zu diesem Dienst gehören die folgenden Cookies:

 
  • hwdatenschutz_cookie_vimeo
  • Setzt zusätzliche Cookies für eine andere Domain (vimeo.com)
Essentiell
 

Diese Technologien sind erforderlich, um die Kernfunktionalität der Website zu ermöglichen.

Die Cookies mit dem Präfix hwdatenschutz_cookie_ werden verwendet, um Ihre Auswahl aller auswählbaren Cookies zu speichern. Die essentiellen Cookies werden automatisch auf 1 gesetzt, da sie notwendig sind, um sicherzustellen, dass die entsprechende Funktion bei Bedarf geladen wird.

Das Cookie namens hwdatenschutz_cookie_approved speichert den aktuellen Zustimmungsstatus des Cookie-Banners. Sollte es ein Update der Website geben, das Aspekte der Cookies verändert, würde dies zu einer Versionsdiskrepanz im Cookie-Banner führen. Folglich werden Sie aufgefordert, Ihre Zustimmung zu überprüfen und erneut zu erteilen.

Alle hwdatenschutz_cookie_ haben eine Bestandsdauer von einem Monat und laufen nach diesem Zeitraum ab.

Bei jedem Dienst ist das entsprechende Cookie hwdatenschutz_cookie_ aufgeführt, um zu erkennen, welches Cookie welchen Dienst ermöglicht.

 
Online-Formulare

Ermöglicht die Bedienung von Online-Formularen.

Verarbeitungsunternehmen
Stadt Steinheim an der Murr
Genutzte Technologien
  • Cookies akzeptieren
Erhobene Daten
 

Diese Liste enthält alle (persönlichen) Daten, die von oder durch die Nutzung dieses Dienstes gesammelt werden.

 
  • IP-Adresse
  • Browser-Informationen
Rechtsgrundlage
 

Im Folgenden wird die nach Art. 6 I 1 DSGVO geforderte Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten genannt.

 
  • Art. 6 Abs. 1 s. 1 lit. a DSGVO
Ort der Verarbeitung

Europäische Union

Aufbewahrungsdauer
 

Die Aufbewahrungsfrist ist die Zeitspanne, in der die gesammelten Daten für die Verarbeitung gespeichert werden. Die Daten müssen gelöscht werden, sobald sie für die angegebenen Verarbeitungszwecke nicht mehr benötigt werden.

 

Die Daten werden gelöscht, sobald die Sitzung beendet ist.

Klicken Sie hier, um die Datenschutzbestimmungen des Datenverarbeiters zu lesen
Zugehörige Cookies
 

Zu diesem Dienst gehören die folgenden Cookies:

 
  • hwdatenschutz_cookie_powermail
  • fe_typo_user

Energieberatung der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V.

Kostenlose Energieberatung für Bürger:innen der Stadt Steinheim

Die Energieexpert:innen der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. beraten zu allen Fragen rund um die energetische Sanierung von Häusern und Wohnungen, Heizungs- und Fenstertausch, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg, Wärmedämmung und Solarenergie. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen über finanzielle Förderungen. Die unabhängige und neutrale Energieerstberatung erfolgt telefonisch und ist für alle Bürger:innen kostenlos. Ob Mieter, Haus- oder Wohnungseigentümer – die Experten der LEA suchen gemeinsam mit Ihnen nach individuellen Handlungsoptionen und Lösungen. Ob Sie viel oder wenig investieren: Jede:r kann aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Termine können mit der LEA unter Telefonnummer: 07141 68 893 0 vereinbart werden. Die kostengünstigen aufsuchenden Beratungen bei Ihnen zu Hause können ebenfalls unter dieser Nummer gebucht werden. In der Regel geht auch hier eine telefonische Beratung voran.

Weiterführende Informationen, aktuelle Veranstaltungen und zusätzliche Angebote sind auf der Website der LEA zu finden. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die LEA informiert:

Mit der Wärmepumpe klimafreundlich heizen

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert über die Wärmepumpe und lädt zum Online-Vortrag am 23. April ein.

Deutschlandweit werden knapp zwei Drittel der Heizungen mit Öl oder Gas betrieben. Eine klimafreundliche Alternative, die Hausbesitzer:innen in Erwägung ziehen sollten: die Wärmepumpe. Sie heizt effizient und mit ihrem Einbau werden alle gesetzlichen Anforderungen zur Nutzung erneuerbarer Energien erfüllt.

Den Großteil der Energie gewinnt die Wärmepumpe aus ihrer direkten Umwelt - der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Diese Wärmequelle ist nachhaltig und steht praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Zum Antrieb benötigt sie elektrischen Strom, der zunehmend aus Wind‐ und Solarenergie stammt. Das macht die Technologie immer klimafreundlicher. „Noch besser ist die möglichst umfangreiche Nutzung von Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage in Kombination mit einem Warmwasserspeicher“, rät Kurt Schüle, Energieberater der LEA.

Im Neubau stehen Wärmepumpen inzwischen auf Platz eins der Heiztechnologien. Auch in Bestandsgebäuden funktionieren die Wärmeerzeuger. Kurt Schüle weiß aus der Praxis: „Jedes Gebäude im Landkreis kriegen wir fit für die Wärmepumpe! Falls eine Sanierung der Gebäudehülle, z.B. im Denkmal, nicht in Frage kommt, lässt sich über größere Heizkörperflächen die Systemtemperatur absenken.“ Dank Grundförderung, Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus wird der Einbau von Wärmepumpen mit bis zu 70 Prozent der Investitionskosten gefördert.

LEA-Tipp: Manche Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen. Hierfür wird der Kreislauf „umgedreht“. Die Wärmepumpe produziert anstatt Heizungswasser dann kaltes Wasser, welches über die Heizkörper das Gebäude im Sommer angenehm kühl hält.

 

Online-Vortrag: Wärmepumpe im Altbau? So geht's!

Interessierte können am 23.04.2024 von 19.00 bis 20.00 Uhr den kostenfreien Online-Vortrag der LEA über Wärmepumpen in Bestandsgebäuden anhören und im Anschluss ihre Fragen stellen. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.lea-lb.de

 

(Mitteilung vom 12.04.2024)

Laufend das Klima schützen

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert Eltern, wie der Schulweg zu Fuß das Klima schonen und die Gesundheit fördern kann.

Im Landkreis klopft der Frühling an die Tür und die langen, dunklen Tage liegen hinter uns. Der perfekte Zeitpunkt, um Elterntaxis stillzulegen und Kinder an den Schulweg zu Fuß zu gewöhnen. Dadurch werden nicht nur unzählige Emissionen eingespart, sondern auch die psychische und körperliche Gesundheit von Kindern gefördert und Eltern entlastet. 

Fünf gute Gründe, zu Fuß zur Schule zu gehen:

  1. Gesundheit: Die WHO empfiehlt Kindern zwischen 5 und 17 Jahren, sich neben dem Sport täglich mindestens 60 Minuten lang moderat zu bewegen. Der Schulweg ist die perfekte Möglichkeit, dieses Ziel kinderleicht zu erreichen.
  2. Sicherheit: Je mehr Kinder zu Fuß gehen, desto stärker wird der schulnahe Verkehr reduziert und der Schulweg für alle sicherer.
  3. Sozialverhalten: Der gemeinsame Schulweg schafft Kontakte zu anderen Kindern. So können auf dem Weg sprichwörtlich neue Freundschaften entstehen.
  4. Klima schützen: Da viele Kinder einzeln gefahren werden, entstehen beim Elterntaxi hohe Emissionen. Beim Schulweg zu Fuß kann hingegen sehr viel CO2 eingespart werden.
  5. Zukunft gestalten: Wie Kinder sich fortbewegen, bestimmt auch ihr Mobilitätsverhalten in der Zukunft. Wenn ein Kind viel zu Fuß geht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es auch als Erwachsener seltener ein Auto nutzt.
 

(Mitteilung vom 27.03.2024)

Neue Heizung – was geht?

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert über die gesetzlichen Vorgaben beim Einbau einer neuen Heizung.

Die Wärmeversorgung macht durchschnittlich 84 Prozent der Emissionen im Privathaushalt aus. Da der Gebäudesektor bis 2045 klimaneutral sein muss, wurde im letzten Jahr das Gebäudeenergiegesetzes (GEG) novelliert. So wird der Einbau klimaschädlicher Heizungen künftig ausgeschlossen. Neben dem GEG greift in Baden-Württemberg bei einem Heizungstausch weiterhin das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG BW).

Seit dem 1. Januar 2024 müssen laut GEG in den Neubauten in Neubaugebieten Heizungen mit 65 Prozent Erneuerbarer Energie eingebaut werden. Für alle anderen Gebäude gelten im Falle eines Heizungstausches großzügige Übergangsfristen. In den Kommunen im Landkreis Ludwigsburg darf bis Juni 2028 eine fossile Heizung eingebaut werden, unabhängig davon, ob eine Wärmeplanung vorliegt. Für neue fossile Heizungen besteht allerdings die Pflicht, ab 2029 sukzessive einen steigenden Anteil Biomethan oder grünen Wasserstoff zu nutzen. Dies ist mit erheblichen Kostenrisiken verbunden. Für Hausbesitzer:innen ist es daher bereits heute sinnvoll, alternative Heizungen wie Wärmepumpen oder Wärmenetzanschlüsse einzusetzen. Laut GEG sind noch weitere Heizmöglichkeiten zulässig, wie beispielsweise Pelletheizungen. Parallel zum GEG wurde die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) angepasst und die Fördersätze für erneuerbare Heizungen angehoben.

Unabhängig von der Gesetzgebung des Bundes gilt in Baden-Württemberg weiter das EWärmeG BW mit der Pflicht, bei jedem Heizungstausch mindestens 15 % Erneuerbare Energien einzusetzen oder Ersatzmaßnahmen (z.B. Dämmung, Photovoltaik oder Sanierungsfahrplan) zu ergreifen.

Die LEA informiert ausführlich über die Wärmeversorgung Deutschlands, die GEG-Novelle und die neue Förderkulisse (BEG) in neuen Informationsvideos unter www.lea-lb.de/videos. Wer individuelle Fragen zum eigenen Heizungstausch hat, kann die kostenfreie und neutrale Beratung der LEA in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nutzen. Terminvereinbarung für eine telefonische Erstberatung unter 07141/688 93-0.

(Mitteilung vom 22.03.2024)

Klimaemissionen sinken

Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Treibhausgasemissionen des Vorjahres veröffentlicht. Das Budget für 2023 wurde insgesamt eingehalten, doch besonders im Verkehrs- und Gebäudesektor gilt es nachzusteuern. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. berichtet.

Um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, sind im Bundesklimaschutzgesetz für jedes Jahr sinkende Jahresemissionsmengen festgelegt. Dieser Zielwert wurde 2023 erreicht. Im letzten Jahr wurden 10,1 Prozent weniger klimaschädliche Gase als 2022 emittiert. Gründe dafür sind laut UBA der sehr erfolgreiche Ausbau der erneuerbaren Energien verbunden mit einem Rückgang der fossilen Energien und die insgesamt gesunkene Energienachfrage. Betrachtet man die Sektorenziele für Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und Sonstiges wird klar: Auf dem Weg zur Klimaneutralität bleibt noch einiges zu tun. Wie im Vorjahr wurden die Ziele im Gebäude- und Verkehrssektor nicht eingehalten.

Gebäudesektor auf dem richtigen Weg
Die Emissionen im Gebäudesektor sanken im Vergleich zu 2022 um 7,5 %. Als Gründe dafür nennt das UBA die milden Witterungsbedingungen, die hohen Verbraucherpreisen und – nicht zuletzt – der starke Ausbau von Wärmepumpen. So wurden im letzten Jahr 51 % mehr Wärmepumpen als im Vorjahr installiert.

Dieser Wandel wird nun auch politisch vorgegeben: Das im letzten Jahr verabschiedete Gebäudeenergiegesetz lenkt die Wärmeversorgung künftig Richtung Klimaneutralität.

Verkehrssektor bleibt Sorgenkind
Während im Gebäudesektor die angesetzte Jahresemissionsmenge nur leicht überschritten wurde, sieht das beim Verkehrssektor anders aus: 133 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalente zu viel wurden 2023 emittiert. Zwar sanken die Gesamtemissionen im Vergleich zum Vorjahr leicht, doch das liegt laut UBA nicht an effektiven Klimaschutzmaßnahmen, sondern an einem Rückgang des Straßengüterverkehrs. Verglichen mit 2022 hat der Pkw-Verkehr 2023 leicht zugenommen. Um die gesetzlich verankerten Klimaschutzziele zu erreichen, steht eine Trendwende aus.

Die LEA setzt sich für Klimaschutz und Energieeffizienz im Landkreis Ludwigsburg ein. Weitere Informationen unter www.lea-lb.de.

(Mitteilung vom 18.03.2024)

Wärmenetze im Kreis Ludwigsburg: Klimafreundliche Lösungen für die Wärmeversorgung

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert über Wärmenetze in der Region.

Für Hausbesitzer:innen in dicht bebauten Gebieten ist der Anschluss an ein Wärmenetz eine gute Möglichkeit, um Wärme für Heizung und Warmwasser zu beziehen. Dabei werden die gesetzlichen Vorgaben zum Heizungstausch automatisch erfüllt und die Wärmeversorgung ist langfristig gesichert. Landkreisweit werden im Zuge der kommunalen Wärmeplanung an vielen Orten Eignungsgebiete für klimafreundliche Wärmenetze gefunden.

Wärmenetze – Landkreis besonders geeignet

Ludwigsburg ist dicht besiedelt, ein Vorteil für den Wärmenetzausbau! Wenn sich viele Menschen auf kleinem Raum anschließen lassen, wird der Anschluss günstiger für jede:n Einzelne:n.

Viele erneuerbare Wärmequellen im Landkreis können nur mit Wärmenetzen genutzt werden, zum Beispiel aus Flüssen wie Neckar und Enz oder aus Kläranlagen. Außerdem kann Wärme von großen Solarthermieanlagen, aus Geothermie und Abwärme von Biogasanlagen und Industrie bezogen werden. In den Heizzentralen eines Wärmenetzes können mehrere dieser lokal verfügbaren Wärmequellen kombiniert und intelligent gesteuert werden.

In Gebieten, in denen die Entwicklung von Wärmenetzen absehbar ist, kann es sinnvoll sein, alte fossile Heizungen vorerst zu behalten und gegebenenfalls zu reparieren, bis ein Anschluss möglich ist. Eine erste Auskunft darüber enthält die kommunale Wärmeplanung. Wer individuelle Fragen zum eigenen Heizungstausch hat, kann die kostenfreie und neutrale Beratung der LEA in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nutzen. Die Terminvereinbarung für eine telefonische Erstberatung ist unter Telefonnummer: 07141/688 93-0 möglich.

 

Online-Vortrag: How to Fernwärme

Wird ein Wärmenetz in der eigenen Straße geplant, stellen sich Hausbesitzer:innen viele Fragen zu den Anforderungen und Voraussetzungen eines Wärmenetzanschlusses. Der Online-Vortrag: How to Fernwärme am 20. März von 18.30 – 20.00 Uhr bietet detaillierte Informationen. Die Anmeldung ist unter www.lea-lb.de/termine zu finden.

(Mitteilung vom 08.03.2024)

Stromspar-Check senkt Energieschulden-Risiko

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert über den Stromsparcheck – ein Beratungsangebot für Menschen, die Sozialleistungen beziehen.

Im Landkreis Ludwigsburg wandten sich im letzten Jahr 193 Haushalte an den Stromspar-Check, um ihre Verbräuche und damit die Kosten für Strom, Heizenergie und Warmwasser schnellstmöglich zu senken. „Unsere Stromspar-Helfer haben ca. 30 % mehr Haushalte beraten als im Jahr 2022“ weiß Projektleiterin und Geschäftsführerin Kristine Rinderle von der LEA „und die Nachfrage steigt stetig weiter.“

Allein mit den im Stromspar-Check eingebauten Energie- und Wassersparartikeln sparen alle in 2023 beratenen Haushalte im Landkreis Ludwigsburg durchschnittlich 851 kWh Energie und 13 m3 Wasser pro Jahr. So können die Haushalte mit den kostenlosen Soforthilfen durchschnittlich bis zu 202 € jährlich an Energie- und Wasserkosten sparen und landkreisweit werden ca. 370 Tonnen CO2 über die Lebensdauer dieser Soforthilfen vermieden.

Der kostenlose Stromspar-Check richtet sich an Haushalte, die beispielsweise Bürgergeld, Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, BAföG oder andere Sozialleistungen beziehen. Bei ihren Beratungen auf Augenhöhe finden die geschulten Stromspar-Helfer Andreas Rieger und Ralf Eichelbrenner in den Wohnungen lohnende Einsparmöglichkeiten für Strom, Wärme und Wasser. Gefördert wird auch der Tausch eines Kühlgerätes, je nach Haushaltsgröße mit bis zu 200 €.

„Wir freuen uns, mit dem Stromspar-Check effektiv Energieschulden und Armut vorbeugen zu können und gleichzeitig das Klima zu schützen.“ betont Projektmanagerin Dr. Kristina Rang von der LEA. Bereits seit 2020 wird das bundesweite Projekt vom Dachverband der Energieagenturen und dem Caritasverband auch im Landkreis Ludwigsburg umgesetzt.

Wer sich für den Stromspar-Check interessiert, kann unter Telefonnummer: 07141/68893-024 einen Termin für die kostenfreie Beratung vereinbaren. Weitere Informationen sind unter www.lea-lb.de/ssc zu finden.

(Mitteilung vom 04.03.2024)

Wärmebrücken verhindern – für ein behagliches Zuhause

Wenn es Zuhause „zieht“: Wärmebrücken kosten viel Energie und Geld und schaden dem Wohnklima. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erklärt, was Wärmebrücken sind, wie sie entstehen und was man dagegen tun kann.

Wärmebrücken sind Stellen, an denen die Heizenergie aus der Wohnung besonders schnell nach draußen gelangt. Sie kosten also Geld und schaden durch die Energieverschwendung dem Klima. Außerdem verringern sie den Wohnkomfort: Der Temperaturunterschied führt häufig zu dem Gefühl, es würde in der Wohnung „ziehen“. Zusätzlich erhöhen die kalten Stellen im Raum auch das Schimmelrisiko.

Besonders bei teilsanierten Gebäuden, meist nach der Erneuerung von Fenstern, beobachtet man oft ein vermehrtes Auftreten von Schimmel. Ein Grund dafür ist häufig, dass nicht regelmäßig gelüftet wird, das betont Joshua Lampe, Gebäude-Energieberater der LEA. Da die neuen Fenster dicht schließen, könne die Feuchtigkeit in der Luft nicht entweichen. An kalten Oberflächen, in der Tapete und im Putz kondensiert die Feuchtigkeit und bildet so einen Nährboden für Schimmel. Typische Wärmebrücken seien Gebäudeecken, direkt mit der Deckenplatte verbundene Balkone, ungedämmte Deckenstirnseiten in Außenwänden und ungedämmte Rollladenkästen.

Da Wärmebrücken besonders kalte Stellen im Raum sind, lassen sie sich teilweise bereits mit der Hand erfühlen. Während der Heizperiode kann man schimmelgefährdete Stellen auch mit einer Thermografie aufspüren. Dabei werden mit einer Wärmebildkamera die Wärmebrücken und damit die Schwachstellen in der Gebäudehülle sichtbar gemacht.

Die meisten Wärmebrücken lassen sich durch eine Außendämmung, z.B. eine Fassadendämmung oder Dachdämmung, beseitigen. Das vermindert die Wärme- und Energieverluste und das Schimmelrisiko sinkt.

Zur Terminvereinbarung für eine kostenfreie Beratung rund um Wärmebrücken, Energie und Klimaschutzsteht die LEA unter Telefonnummer: 07141/688 93-0 zur Verfügung.

(Mitteilung vom 26.02.2024)

Steigende Heizpreise – Jetzt handeln

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert über die Möglichkeiten, Heizkosten auch bei steigendem CO2-Preis gering zu halten.

Seit dem 01. Januar 2024 beträgt der CO2-Preis für Erdgas und Heizöl 45 Euro pro Tonne. Für die kommenden Jahre ist ein weiterer Anstieg des CO2-Preises geplant. Wer heute seinen Energiebedarf reduziert und beim Heizen auf erneuerbare Energien setzt, macht sich unabhängig von den steigenden Energiepreisen und sein Haus fit für die Zukunft.

Heizenergie reduzieren
In vielen Fällen arbeiten Heizungsanlagen ineffizient. Durch die Verringerung der Vorlauftemperatur und die Einstellung einer Nachtabsenkung können Verluste minimiert werden. Wenn Heizkörper ungleichmäßig warm werden, hilft der hydraulische Abgleich. 

Die energetische Sanierung der Gebäudehülle kann die Heizkosten erheblich reduzieren. Eine nachträgliche Wärmedämmung hat das Potenzial, mehr als 40 Prozent Wärmeenergie einzusparen.

Welche Möglichkeiten es im eigenen Haus gibt, kann ein:e Energieberater:in ermitteln. Die LEA bietet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale eine erste Anlaufstelle für alle Ratsuchenden. Termine für die kostenfreie telefonische Energieerstberatung können unter Telefonnummer: 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

Mit erneuerbaren Energien heizen
Wer überlegt, seine Heizung zu erneuern, sollte den fossilen Energien den Rücken kehren. Es besteht ein hohes Preisrisiko durch die Entwicklung der Emissionskosten und die Unsicherheit auf den Energiemärkten. Außerdem müssen neue Gasheizungen spätestens ab 2029 mit stetig steigenden Anteilen an Biobrennstoff oder Wasserstoff betrieben werden. Heute ist nicht abzusehen, ob und welche Angebote es dafür geben wird.

Mit Wärmepumpen und Fernwärme existieren inzwischen für fast jedes Gebäude Alternativen, die klimafreundlicher sind und durch Förderungen unterstützt werden.

Die LEA informiert am 27.02.2024 um 18:00 über die Bundesförderung für effiziente Gebäude in einem kostenfreien Online-Vortrag. Weitere Informationen unter www.lea-lb.de/termine

(Mitteilung vom 09.02.2024)

Photovoltaikanlage aufs Dach: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert über die aktuellen Konditionen der Solarstromerzeugung.

Photovoltaik (PV) aufs eigene Dach: „Am besten so viel, wie die Fläche hergibt“ sagt Kurt Schüle, unabhängiger Energieberater der LEA. So leistet man einen großen Beitrag zur Energiewende und wappnet sich für die Zukunft.

Eigenstromverbrauch
„Cleverer Eigenstromverbrauch ist der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit“ rät Kurt Schüle. Denn der Strompreis liegt deutlich über dem Preis des selbsterzeugten Solarstroms. Wer seinen Solarstrom selbst verbraucht, kann 21 bis 29 Cent pro Kilowattstunde sparen. Der Eigenverbrauch kann mit E-Auto, Batteriespeicher, Wärmepumpe und optimierten Nutzungszeiten elektrischer Geräte deutlich gesteigert werden.

Anlagenkosten sinken
Die genauen Kosten für den Solarstrom vom Dach ergeben sich aus den Anschaffungskosten der Anlage. Nachdem sie in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, werden die Angebote nun wieder günstiger. Für Hausdachanlagen mit einer installierten Leistung von zehn Kilowatt sind die Kosten für jede installierte Kilowattstunde von über 2.000 Euro auf 1.400 bis 1.700 Euro gesunken. Zusätzlich wird die Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen dieses Jahr bei null Prozent bleiben.

Einspeisevergütung
Die Einspeisevergütung trägt zu einem lukrativen Betrieb der Photovoltaikanlage bei und kann Anschaffungskosten mit refinanzieren. Da die Energiepreiskrise überwunden ist, wird die Einspeisevergütung künftig wieder sinken. Für PV-Anlagen bis 10 kWp, die ab dem 1. Februar 2024 angeschlossen werden, gilt eine 20 Jahre lang gültige Vergütung von 8,1 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde. Alle sechs Monate steht eine Verringerung für neue Anlagen um ein Prozent an.

Beratungsangebot der LEA
Die LEA bietet eine kostenfreie und unabhängige Online-Erstberatung zum Thema Solarenergie in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg an. Termine können telefonisch unter Telefonnummer: 07141 68893-0 vereinbart werden.

(Mitteilung vom 05.02.2024)

Clever Sanieren - der individuelle Sanierungsfahrplan

Die Beantragung von individuellen Sanierungsfahrplänen ist wieder möglich und damit höhere Förderungen. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert.

Energetische Sanierungen, wie etwa der Fenstertausch, erhöhen den Wohnkomfort und führen zu einem geringeren Energiebedarf – gut für Klima, Geldbeutel und die eigene Autarkie. Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt sinnvolle Maßnahmen am eigenen Haus und deren Kosten und Fördermöglichkeiten auf. Im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung des Bundes können iSFPs nun wieder beantragt werden. Die Erstellung sowie anschließend umgesetzte Maßnahmen werden gefördert.

Um einen iSFP zu erstellen, wertet ein:e Energieberater:in bei einer Vor-Ort-Begehung den energetischen Ist-Zustand des Gebäudes aus und erstellt daraus ein thermisches Modell. Basierend auf diesem Modell werden Sanierungsvorschläge erarbeitet und jeweils zu erwartende Einsparungen und Kosten berechnet. Ergebnis ist ein individueller Sanierungsfahrplan, der Schritt für Schritt zum Effizienzhaus begleitet. Die Maßnahmen werden nicht nur nach Fördermitteln optimiert, sondern auch nach Anforderungen in der tatsächlichen Umsetzung. So wird zum Beispiel bei der Dachsanierung bereits mitgedacht, gegebenenfalls den Dachüberstand zu verlängern, wenn in einem späteren Schritt noch eine Fassadendämmung folgen soll. Gemeinsam mit den Energieberater:innen können Hausbesitzer:innen auf dieser Datengrundlage über die Sanierung entscheiden.

Die Erstellung eines iSFP wird mit bis zu 80 Prozent gefördert, sodass der Eigenanteil meist zwischen 600 bis 1000 € liegt. Darüber hinaus steigen die Sanierungszuschüsse für anschließend umgesetzte Maßnahmen um 5 Prozent.

Zugelassene Energieberater:innen sind unter www.energie-effizienz-experten.de zu finden. Die LEA beantwortet offene Fragen in einer telefonischen Erstberatung. Terminvereinbarung unter 07141/688 93-0.

(Mitteilung vom 26.01.2024)

Fördermittel nutzen: Heizungstausch und Sanierung

Seit Anfang 2024 gelten neue Fördersätze in der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt finanziell bei der energetischen Sanierung. Gefördert werden mit erneuerbaren Energien betriebene Heizungen und Maßnahmen an der Gebäudehülle, wie etwa die Fassadendämmung. So können die gesetzlichen Bestimmungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zum Klimaschutz eingehalten und die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe vermieden werden.

Heizungstauschförderung

Bei einem Heizungstausch zu einer klimafreundlichen Heizung winken hohe Förderungen von bis zu 70 %. Diese setzten sich aus der Grundförderung, dem Klimageschwindigkeitsbonus und dem Einkommensbonus zusammen.

Die Antragstellung für Einfamilienhäuser startet ab Ende Februar 2024 bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Andere Antragstellergruppen werden im Laufe des Jahres nach und nach freigeschaltet. Doch keine:r muss mit dem Heizungstausch warten - eine Antragstellung nach Maßnahmenstart ist vorerst (bis August 2024) förderunschädlich möglich.

Sanierungsförderung

Anträge für die Sanierungsförderung können weiterhin über das Bafa gestellt werden. Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, wie z.B. Dachsanierung, Fassadendämmung oder Fenstertausch werden weiterhin mit 15% gefördert. 5% Bonus extra bekommen alle, die Maßnahmen aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) umsetzen.

Förderübersichten

Die LEA hat eine Übersicht über die beschriebenen Förderungen erstellt. Diese sind hier zu finden: www.lea-lb.de/single-post/beg-2024.

 

Online-Vortrag zur BEG-Förderungen

Dienstag, der 27.02.2024, 18.00 - 19.30 Uhr

Im Online-Vortrag der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit Anselm Laube, Gebäude-Energieberater und Geschäftsführer der LEA, werden die neuen Förderprogramme vorgestellt. Anmeldung und weitere Informationen unter www.lea-lb.de/termine.

 

(Mitteilung vom 19.01.2024)

Wohnen (fast) ohne Heizbedarf

Passivhäuser bieten behagliches, nahezu autarkes und klimaschonendes Wohnen. Durch die Nutzung von Sonnenenergie kann sogar ein Plusenergiehaus entstehen.

Ein Passivhaus verspricht niedrigste laufende Kosten für die Energieversorgung, vor allem für das Heizen. Die Grundidee: Die besonders gute Isolierung und Luftdichtigkeit sorgen dafür, dass das Gebäude nur wenig Wärme verliert. Das wird durch ein Zusammenspiel aus hoher Qualität der Architektur, Gebäudehülle und Haustechnik erreicht. Die mit erneuerbaren Energien betriebene Heizung gleicht dann lediglich die niedrigen nicht vermeidbaren Wärmeverluste aus. Ein Wohngebäude entspricht dem Passivhausstandard, wenn ganzjährig ein behagliches Innenklima geboten und dabei folgende drei Kriterien erfüllt werden:

  • Jahresheizwärmebedarf geringer als 15 kWh/m2a
  • Primärenergiekennzahl (Restheizung, Warmwasserbereitung, Lüftung, Haushaltsstrom) kleiner als 95 kWh/m2a
  • Infiltrationsluftwechsel (Luftdichtigkeit) bei 50pa kleiner als 0,6/h

Zum Vergleich: Der Jahresheizwärmebedarf eines unsanierten Altbaus ist im Schnitt rund 15-mal höher. Die Passivhausstandards werden durch fünf Kernmaßnahmen erreicht: Wärmedämmung, Passivhaus-Fenster, Lüftungswärmerückgewinnung, Luftdichtheit des Gebäudes und Wärmebrückenfreiheit.

Passivhausstandards lassen sich je nach individueller Voraussetzung auch im Bestandsgebäude realisieren. Bei einer anstehenden Sanierung sollte ein:e Energieberater:in kontaktiert werden. Diese:r kann im Zuge eines Sanierungsfahrplans beurteilen, welche Möglichkeiten zur Energieeffizienz in dem Gebäude zu welchem Preis umsetzbar sind.

Energieberater:innen sind unter www.lea-lb.de/energieberater-innen-netzwerk aufgelistet. Außerdem bietet die LEA in Kooperation mit der Verbraucherzentrale eine kostenlose telefonische Erstberatung an. Terminvereinbarung unter Telefonnummer: 07141/68893-0.

(Mitteilung vom 11.11.2023)

Ihr nächster Heizungstausch - was alles möglich ist

Anfang September wurde die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Bundestag beschlossen. Die Umstellung auf klimafreundliches Heizen wurde damit eingeleitet.

Ab dem 1. Januar 2024 müssen in den meisten Neubauten Heizungen mit 65 Prozent Erneuerbarer Energie eingebaut werden. Für bestehende Gebäude gelten im Falle eines anstehenden Heizungstausches großzügige Übergangsfristen. In allen Kommunen im Landkreis Ludwigsburg darf bis Juni 2028 eine fossile Heizung eingebaut werden, unabhängig davon ob eine Wärmeplanung vorliegt.

Für diese neuen fossilen Heizungen besteht allerdings die Pflicht, ab 2029 sukzessive einen steigenden Anteil Biomethan oder Wasserstoff zu nutzen. Zusammen mit dem CO2 Preis besteht daher bei den neuen fossilen Heizungen ein erhebliches Kostenrisiko. Weiterhin gilt in Baden-Württemberg, unabhängig von der Gesetzgebung des Bundes, weiter das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG BW) mit der Pflicht, beim Heizungstausch direkt 15 % Erneuerbare Energien einzusetzen oder Ersatzmaßnahmen zu ergreifen.

Für erneuerbare Heizungen soll es hingegen umfangreiche Förderungen und Unterstützung in Form von leicht zugänglichen Finanzierungsmöglichkeiten geben. Hierzu wird die Bundesförderung für effiziente Gebäude zum Jahresstart 2024 angepasst.

Veranstaltungshinweis

Alle Details zu gesetzlichen Regelungen, zur Förderung beim Heizungstausch sowie zur kommunalen Wärmeplanung erfahren Sie am Dienstag, den 28.11. von 19 bis 21.30 Uhr in einem Online-Vortrag der LEA. Die Anmeldung ist unter www.lea-lb.de zu finden.

(Mitteilung vom 29.10.2023)

Wärmepumpe im eigenen Haus nachrüsten

Wärmepumpen können auch in Bestandsgebäuden für wohlige Wärme zu moderaten Preisen sorgen.

Wärmepumpen sind die Heiztechnik der Stunde. Die Mehrzahl der in 2022 gebauten Wohngebäude heizen mit der Wärmepumpe. Auch im Altbau ist die klimafreundliche Heiztechnik einsetzbar. Der Clou: Wärmepumpen gewinnen ihre Wärme aus der Umwelt - aus der Luft, aus dem Boden oder aus dem Grundwasser. Diese Umweltwärme kostet nichts. Damit einher geht, dass Wärmepumpen Niedrigtemperaturheizungen sind, die die Heizflächen im Haus optimalerweise nur auf 35 bis 55 Grad Celsius erwärmen. Das ist effizient, benötigt aber manchmal größere Heizflächen. Viele Wärmepumpen funktionieren auch bei höheren Temperaturen, sind dann aber nicht mehr so effizient.

Kurt Schüle, Energieberater der LEA: „Heizkörper in Altbauten sind tatsächlich überraschend oft überdimensioniert, so dass manchmal nur ein Austausch einzelner Heizkörper nötig ist. Teilweise wurde ihre Größe großzügig über den Daumen geschätzt oder die Gebäude wurden nachträglich mit Dämmung und neuen Fenstern versehen, sodass die Heizflächen auch mit geringeren Vorlauftemperaturen auskommen.“

Mythos Fußbodenheizung
Damit ist auch der Weg zur Wärmepumpe umrissen: Abhängig vom jeweiligen Gebäude sollte nach dem Optimum von größeren Heizflächen und besserer Dämmung gesucht werden. Kurt Schüle betont: „Der Mythos der verpflichtenden Fußbodenheizung hält sich hartnäckig. Doch häufig reicht bereits der Austausch einzelner Heizkörper aus, um die Wärmepumpe effizient einsetzen zu können.“ Ein:e Energieberater:in hilft dabei, die nötigen Maßnahmen im eigenen Haus herauszufinden.

(Mitteilung vom 27.10.2023)

Energiesparen in der Heizperiode

Herbst-Putz
Das Putzen der Heizkörper spart Heizkosten! Bereits eine dünne Staubschicht kann die Leistung der Heizung um bis zu 10 Prozent verringern. Das schlägt sich in der Heizkostenabrechnung nieder.

Heizkörper entlüften
Werden die Heizkörper nicht richtig oder unterschiedlich warm und es gibt Gluckergeräusche? Dann ist eventuell Luft im System – das verbraucht mehr Energie. Mit einem Entlüfterschlüssel kann die Luft aus dem heißen Heizkörper rausgelassen werden. Eine Anleitung ist auf www.lea-lb.de/energiespartipps zu finden.

Wasserdruck überprüfen
Für eine einwandfrei funktionierende Heizungsanlage ist ein für diese Heizung festgelegter Wasserdruck erforderlich. Sonst kann sie die Wärme nicht gleichmäßig im Haus oder in der Wohnung verteilen und die Heizkörper bleiben kalt. Außerdem kann dann Luft ins System eindringen, was zu Korrosionsschäden führen kann. Darum sollten Sie vor Beginn der Heizperiode den Wasserdruck Ihrer Anlage überprüfen. Bewegt sich die rote Nadel am Manometer im grünen Bereich, ist das ein gutes Zeichen. Bewegt sich die Nadel außerhalb des Bereichs, ist der Druck zu niedrig oder zu hoch.

Beratungsgespräch wahrnehmen
Bei weiteren Fragen zum Energiesparen oder wenn eine neue, klimafreundliche Alternative zur alten Heizung gefunden werden soll, stehen Ihnen die Energieeffizienzexpert:innen der LEA zur Seite. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berät die LEA zu Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Termine für die kostenfreie und neutrale telefonische Erstberatung können unter Telefonnummer: 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

(Mitteilung vom 20.10.2023)

Effizient heizen mit dem hydraulischen Abgleich

Der hydraulische Abgleich hilft dabei Wärme und Energiekosten zu sparen. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert.

Werden Heizkörper nicht richtig warm, ist es Zeit für einen hydraulischen Abgleich. Bei dem Verfahren wird die Heizung so eingestellt, dass die Wärme an alle Heizkörper gleichmäßig verteilt wird. Unter Berücksichtigung der Hauseigenschaften wie z.B. der Dämmung der Außenwände oder der Fensterqualität, wird die tatsächlich benötigte Wärmemenge ermittelt. Anschließend wird die benötigte Heizwassermenge und Pumpleistung errechnet und die Heizung optimal darauf eingestellt.

„Besonders wichtig ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs sowohl nach dem Einbau neuer Heizungsanlagen oder Erneuerung der Pumpentechnik, als auch nach Verbesserungen an der Gebäudehülle – wie z.B. dem Dämmen der Außenwände. Aber auch nach der Umrüstung oder Ergänzung einer Wärmepumpe ist der Abgleich sinnvoll.“, darauf weist Kurt Schüle, Energieberater der LEA, hin.

Für Gebäuden ab zehn Wohneinheiten gibt es bereits eine Pflicht zum hydraulischen Abgleich der Gaszentralheizungssysteme, Stichtag war hier der 1. Oktober 2023. Bis zum 15. September 2024 ist die Maßnahme auch in Gebäude mit sechs bis neun Wohneinheiten gesetzlich vorgeschrieben.

Für Gebäude mit weniger als sechs Wohneinheiten wird der hydraulische Abgleich staatlich gefördert.  Über das Programm "Heizungsoptimierung" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle können 15 bis 20 Prozent der Kosten erstattet werden, sofern mindestens 300 Euro anfallen. Anträge können selbst oder vom Heizungsbauunternehmen gestellt werden, die dann auch die Durchführung des hydraulischen Abgleichs übernehmen.

(Mitteilung vom 13.10.2023)

Kleiner besser wohnen?

Die Kinder sind ausgezogen, die eigene Wohnung ist nun zu groß, die Instandhaltung macht zu viel Arbeit und das Haus ist nicht barrierefrei? Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. zeigt Möglichkeiten auf, wie man mit einem zu groß gewordenen Haus umgehen kann.

#1: Umbau
Meist werden Häuser in der Familienphase gebaut oder gekauft. Nach dem Auszug der Kinder kann die Wohnfläche zu groß werden. Dann sollte man sich überlegen, die vorhandene Wohnfläche individuell anzupassen, um so ein bedarfsgerechtes Wohnen bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Beispielsweise kann durch den Ausbau des Speichers oder die Teilung des bestehenden Hauses in zwei abgeschlossene Wohnungen neuer Wohnraum für Angehörige oder Pflegekräfte geschaffen werden.

#2: Vermieten
Gerade Einliegerwohnungen oder auch leerstehende Räume können vermietet werden. Für die Eigentümer:innen hat die Vermietung den Vorteil, dass sie zusätzliche Einnahmen erzielen können und weniger Fixkosten haben. Das gilt für Mieteinnahmen, eine Beteiligung an den Kosten für die Bewirtschaftung und Pflege des Gebäudes, Umlage von Gebühren wie Grundsteuer, Müllabfuhr sowie die Straßenreinigung.

#3: Gemeinschaftliches Wohnen
Größere Einfamilienhäuser eignen sich auch für gemeinschaftliches Wohnen in Senioren-WGs oder als generationenübergreifendes Wohnen – oder lassen sich hierfür umbauen. Für einen Umbau des Eigenheims besteht derzeit eine Bundesförderung im Rahmen des KfW-Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“ (KfW 455), mit der u.a. die Förderung einer „Wohnflächenteilung durch Grundrissänderung in einem bestehenden Wohngebäude, sofern dadurch eine neue Wohneinheit entsteht“ möglich ist. Unter den förderfähigen Maßnahmen sind „Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen“ explizit benannt.

Fragen zu Fördermitteln und zum gemeinschaftlichen Wohnen beantwortet die LEA in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Die Terminvereinbarung zur kostenfreien Telefonberatung erfolgt unter Telefonnummer: 07141 - 688 930.

(Mitteilung vom 22.09.2023)

Für heute und morgen passend sanieren

Wenn Gebäude- und Haustechnik nicht mehr den heutigen Standards für Komfort, Energieeffizienz und Klimaschutz entsprechen oder die alten Grundrisse nicht zu den veränderten Wohnbedürfnissen passen, steht eine Sanierung an. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburger LEA e.V. und die Verbraucherzentrale BW klären über einige Sanierungsmaßnahmen auf.

Haustür erneuern
Alte Haustüren sind oft undicht und der Einbruchschutz unzureichend. Die neue Haustür soll viele Jahrzehnte halten. Um Heizkosten zu sparen, sollte ein guter Wärmeschutz selbstverständlich sein. Haustüren der Widerstandsklassen RC2 und RC3 bilden einen guten mechanischen Einbruchschutz.

Fenster austauschen
Alte Fenster sind oft nur unzureichend isoliert. Sollen diese Fenster überarbeitet oder ausgetauscht werden, kommt es vor allem auf Energieeffizienz, Konstruktion und Material an. Schließlich sollen die „Neuen“ mehrere Jahrzehnte halten. Wichtig sind zudem ein guter Einbruchschutz, leichte Bedienbarkeit und ein außen angebrachter Sonnenschutz.

Heizung modernisieren
Steht eine Heizungserneuerung an, sollte diese zukunftssicher mit erneuerbaren Energien betrieben werden. In den meisten Fällen ist eine Wärmepumpe oder ein Wärmenetzanschluss besonders geeignet. Zum Energiesparen kann eine automatische Steuerung, z.B. über das Handy, eine komfortable Lösung sein.

Förderung erhalten
Einige Modernisierungsmaßnahmen werden durch Kredite und Zuschüsse gefördert. Beim BAFA finden sich Förderprogramme für energetische Einzelmaßnahmen und bei der KfW-Bank Förderkredite zur kompletten Effizienzhaussanierung und zum altersgerechten Umbauen.

(Mitteilung vom 15.09.2023)

Gute Dämmung lohnt sich

Bei der Suche nach wirksamen Energiesparmaßnahmen gerät eine effektive Möglichkeit, mit der sich das ganze Jahr über Energie sparen lässt, oft etwas in den Hintergrund: die Dämmung.

Ein guter Wärmeschutz ist auch ein guter Hitzeschutz: Im Winter sorgt eine gute Dämmung dafür, dass Heizenergie gespart wird und die Wandoberflächen wärmer sind. Das schafft Behaglichkeit und schützt vor Schimmel. Im Sommer sorgt eine gute Dämmung für angenehm kühle Innenräume und spart gleichzeitig Energie und Geld für den Betrieb einer Kühlung, die insbesondere in schlecht gedämmten Gebäuden immer häufiger zum Einsatz kommt.

Woran ist gute Dämmung zu erkennen?

Die Wärmeverluste können mit einer nachträglichen Dämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie mit dem Austausch alter Fenster und Außentüren um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Die Qualität der Dämmung wird vom so genannten U-Wert beschrieben. Je niedriger der U-Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung. Das Gebäudeenergiegesetz schreibt Höchstgrenzen für die U-Werte der Gebäudehülle bei energetischen Sanierungen vor. In der Praxis sind oft bessere Werte erreichbar. In diesen Fällen ist eine finanzielle Förderung möglich.

Lohnt sich eine nachträgliche Wärmedämmung?

Wärmedämmungen sind mit erheblichen Investitionskosten verbunden. Dennoch können sie auch wirtschaftlich sein. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn am Gebäude ohnehin Reparaturen oder Instandhaltungen notwendig werden. Etwa können die Außenwände im Zuge eines ohnehin erforderlichen neuen Anstrichs mit einer Fassadendämmung versehen werden. Die Fassadendämmung gilt als wirksamste Maßnahme der energetischen Sanierung.

Für alle Fragen zur richtigen Dämmung und zum passenden Förderprogramm bietet die LEA eine telefonische Beratung in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg an. Im Rahmen der Energiewendetage findet außerdem der Online-Vortrag „Wärmepumpe, Solarstrom, Dämmung - Wie Sie jetzt geschickt vorgehen und Ihre Förderung optimieren“ statt. Weitere Informationen zum Angebot der LEA unter www.lea-lb.de.

(Mitteilung vom 11.08.2023)

Heizungsgesetz: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert über das geplante Heizungsgesetz.

Der finale Entwurf des Gebäude-Energie-Gesetzes (GEG) liegt nun vor, aber dessen Verabschiedung musste vorerst auf nach der Sommerpause vertagt werden. Doch die Koalition in Berlin gibt das klare Signal, das Gesetz nicht mehr anpassen zu wollen. Möglichst schnell soll Planungssicherheit für Bürger:innen und Kommunen geschaffen werden.

Was steht im neu überarbeiteten Entwurf?

Der Kern des Gesetzes bleibt bestehen: Zukünftig sollen nur noch Heizungen eingebaut werden, die mindestens zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Doch diese Pflicht gilt ab 2024 erstmal nur für Neubaugebiete. In Bestandsgebäuden gibt es verschiedene Ausnahmen, die weiterhin den Einbau von klimaschädlichen Gas- oder Ölheizungen ermöglichen. Falls das Gebäude perspektivisch an ein Wärmenetz angeschlossen wird, ist eine fossile Übergangsheizung erlaubt. In allen anderen Fällen ist eine Beratung über „die mögliche Unwirtschaftlichkeit und die ansteigende CO2-Bepreisung“ (§71 Abs. 11 GEG) verpflichtend.

Das Heizen mit Gas wird perspektivisch mit erheblichen Kostensteigerungen einhergehen. Das liegt nicht nur am steigenden CO2-Preis. Neu eingebaute Gasheizungen müssen schrittweise einen steigenden Anteil an erneuerbaren Energien nutzen. Biogas und Wasserstoff als einzige Optionen sind beide knapp verfügbar und kostspielig.

Zu Betonen ist auch: es ist unstrittig, dass ab 2045 keine fossile Heizung mehr betrieben werden darf.

Die genauen Regelungen, die Verzahnung mit der kommunalen Wärmeplanung sowie den aktuellen Stand zur Entwicklung der Förderlandschaft erläutert die LEA in regelmäßig stattfindenden Online-Informationsveranstaltungen. Die Anmeldung sowie aktuelle Informationen zu den geplanten Veranstaltungen sind auf der Website der LEA unter www.lea-lb.de zu finden.

(Mitteilung vom 07.07.2023)

Mehr Zuschuss für neue Kühlgeräte im Stromspar-Check

Bis zu 200 Euro für den Austausch zu mehr Energieeffizienz

Im Stromspar-Check gibt es seit April 2023 bis zu 200 Euro Zuschuss für den Tausch eines alten in ein neues, effizientes Kühlgerät. Den Gutschein können Haushalte mit geringem Einkommen erhalten, wenn sie die kostenlose Energiesparberatung des Stromspar-Checks nutzen. Je größer der Haushalt, desto höher die Summe: 100 Euro bis zwei Personen, 150 Euro für drei bis vier Personen, 200 Euro ab fünf Personen.

Der Zuschuss zu den Kühlgeräten ist Teil der umfassenden Energiesparberatung im Stromspar-Check. Voraussetzung ist, dass das alte Kühlgerät mindestens zehn Jahre alt ist, im Vergleich zu neuer, effizienter Technik deutlich zu viel verbraucht und fachgerecht entsorgt wird. Dann lässt sich der Gutschein einlösen. Dieser hilft gezielt, weiß Projektleiterin Kristine Rinderle „In effiziente Technik zu investieren, spart Geld und Energie. Wir unterstützen unsere beratenen Haushalte, sich langfristige Sparmöglichkeiten leisten zu können. Gerade Familien brauchen größere Kühlgeräte, die oft zu teuer sind, um sie mit einem knappen Haushaltbudget finanzieren zu können.“ Der Zuschuss kommt aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Mit dem Austausch alter „Stromfresser“ gegen ein neues Kühlgerät der Energieeffizienzklassen A bis D reduziert der Haushalt seine Stromkosten pro Jahr im Schnitt um 110 Euro. Bei der individuellen Beratung auf Augenhöhe finden geschulte Stromsparhelfer in den Wohnungen zahlreiche Einsparmöglichkeiten bei Strom, Wärme und Warmwasserbereitung. So werden im Durchschnitt noch einmal 120 Euro gespart.

Der kostenlose Stromspar-Check richtet sich an Menschen, die Bürgergeld, Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter oder andere Sozialleistungen beziehen, eine geringe Rente haben oder deren Gehalt unter der Pfändungsfreigrenze liegt. Anmeldungen für den kostenlosen Stromspar-Check: Telefonnummer: 07141 / 68893-024 oder stromsparcheck(@)lea-lb.de. Weitere Informationen: www.lea-lb.de/ssc

(Mitteilung vom 23.06.2023)

Bildquelle: Stromspar-Check

Wasserstoff im Heizungskeller: weder günstig noch effizient

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. informiert über das Potential von Wasserstoff zum Heizen von Gebäuden.

Gasheizungen die Wasserstoff-Ready sind, werden in der aktuellen Debatte immer wieder als eine der Lösungen präsentiert, mit denen die Wärmewende in Deutschlands Ein- und Mehrfamilienhäusern gelingen kann. Doch das Heizen mit Wasserstoff ist prognostisch teurer, aufwändiger und ineffizienter als das Heizen mit einer Wärmepumpe oder mithilfe eines Wärmenetzanschlusses.

Die Herstellung von grünem Wasserstoff benötigt, genauso wie die Wärmepumpe, Strom aus erneuerbaren Energien. Aufgrund der hohen Umwandlungsverluste wäre der Bedarf an erneuerbarem Strom zur Wasserstoffproduktion laut Fraunhofer Institut ISE fünf- bis sechsmal so hoch wie bei einem auf Wärmepumpen basierenden Heizsystem. Der hohe Bedarf würde sich in der Heizkostenabrechnung niederschlagen und zusätzliche Wind- und Solaranlagen würden deutschlandweit benötigt. Der Import von Wasserstoff ist technisch herausfordernd und ineffizient. Daher wird Wasserstoff absehbar ein knappes und teures Gut bleiben, das vor allem in der Industrie benötigt wird.

Raphael Gruseck, Wärmewendeexperte der LEA: „Überall dort, wo Strom direkt genutzt werden kann, sollte dies auch geschehen. E-Autos haben sich bereits gegen wasserstoffbetriebene Fahrzeuge durchgesetzt. Das besondere an Wärmepumpen ist ihr hoher Wirkungsgrad. Sie erzeugen durch die Nutzung von Umweltwärme drei- bis fünfmal mehr Wärme als Strom verbraucht wird. Diesen unschlagbar hohen Wirkungsgrad erreicht sonst kein Heizsystem.“

(Mitteilung vom 16.06.2023)

Photovoltaikanlagen: Bessere Konditionen für Privathaushalte

Betreiber:innen von Haus-Photovoltaikanlagen beschert die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetz seit Anfang 2023 attraktivere Rahmenbedingungen.

Um den Ausbau von erneuerbaren Energien deutlich voranzutreiben, verbesserte die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Konditionen für Verbraucher:innen, die ihren eigenen Solarstrom erzeugen. Die Änderungen konzentrieren sich auf Anlagen, in einer Größe von drei bis zwanzig Kilowatt Leistung, eine typische Größe für Einfamilienhäuser.

Eine Änderung aus dem EEG wurde bereits vorgezogen: Seit Mitte 2022 gelten höhere Vergütungssätze für Strom aus Anlagen, die seitdem in Betrieb genommen wurden. Es wird zwischen Anlagen zur Eigenversorgung und Anlagen zur Volleinspeisung unterschieden. Zwar gelten bei Volleinspeisung höhere Vergütungssätze doch Silke Steingrube, Energieexpertin der LEA, betont: „Für die meisten Verbraucher:innen ist es trotzdem am wirtschaftlichsten, ihren Solarstrom selbst zu nutzen.“

Neu ist zudem, dass neu in Betrieb genommene Anlagen mit einer Leistung von bis zu 25 Kilowatt sowie ältere Anlagen mit einer Leistung von bis zu sieben Kilowatt den gesamten erzeugten Strom ins öffentliche Netz einspeisen dürfen. Bis Ende 2022 musste sie auf 70 Prozent der Nennleistung gedrosselt werden.

Weitere Erleichterungen bei der Erzeugung von Solarstrom gibt es bei der Einkommensteuer: Photovoltaikanlagen mit einer Leistung bis zu 30 Kilowatt sind ab 2023 steuerfrei, damit müssen weder Einkommenssteuer noch Mehrwertsteuer gezahlt werden. Das gilt sowohl für Anlagen auf oder an Einfamilienhäusern, Garagen, Carports und anderen Nebengebäuden.

(Mitteilung vom 12.05.2023)

Wärmenetze: Erneuerbare Wärme für den ganzen Ort

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. informiert über die Potenziale von Wärmenetzen.

Spätestens durch die Ankündigung, dass ab 2024 neu eingebaute Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, ist das Zeitalter der Gas- und Ölheizungen beendet. Doch was sind gute Alternativen für Hauseigentümer:innen? Neben der Wärmepumpe, die auch im Bestandsgebäuden die fossile Heizung ablösen kann, sind für dicht besiedelte Gebiete besonders Wärmenetze als zuverlässige, preisstabile und emissionsarme Wärmeversorgung zu nennen. Mit einem Wärmenetzanschluss erfüllen Gebäudeeigentümer:innen alle gesetzlichen Anforderungen.

Wärmenetze ermöglichen die Wärmeversorgung von Häusern über unterirdisch verlaufende Rohrleitungen. In einer Heizzentrale wird das Wasser erhitzt und über das Wärmenetz in die Häuser geleitet. Diese Heizzentralen werden heute teilweise mit fossilen Energien betrieben, doch ihren großen Vorteil spielen Wärmenetzes aus, wenn sie mit regenerativen Energien betrieben werden: Ein Mix an erneuerbaren und lokal verfügbaren Wärmequellen, wie zum Beispiel Solarthermie, Wärmepumpen, Geothermie, Abwärme oder Biomasse kann im Wärmenetz kombiniert werden. Da Solarthermie besonders flächeneffizient ist, kommt dieser Wärmequelle gerade für den waldarmen und dicht besiedelten Landkreis Ludwigsburg eine große Bedeutung zu. Durch große Wärmespeicher können Unterschiede in Wärmeangebot und -nachfrage über Stunden, Tage oder sogar Monate ausgeglichen werden. Wärmenetze bieten Bürger:innen damit die zukunftsweisende Möglichkeit, mit geringem Aufwand auf erneuerbare Energien umzusteigen.

Die kommunalen Wärmeplanung (KWP) ist der Grundstein für einen Wärmenetzausbau vor Ort. Die LEA begleitet als regionale Beratungsstelle Kommunen bei der Erstellung und Umsetzung der KWP. Weitere Informationen zu dem Angebot der LEA sind unter www.lea-lb.de zu finden.

(Mitteilung vom 28.04.2023)

CO₂-Kosten werden ab 2023 zwischen Vermietenden und Mietenden aufgeteilt

Der Bundestag hat die Kostenaufteilung des CO₂-Preises beschlossen. Bei Wohngebäuden mit besonders hohem Treibhausgas-Ausstoß pro Quadratmeter übernimmt der Vermietende ab dem nächsten Jahr bis zu 95% der Bepreisung.

Wer mit Öl und Gas heizt, muss dafür seit 2021 in Deutschland einen CO₂-Preis zahlen. Durch ihn sollen die wahren Kosten des Kohlenstoffdioxidaustoßes abgebildet werden, insbesondere die massiven Kosten, die durch die globale Erhitzung anfallen. Eine ausreichend hohe CO₂-Bepreisung gilt als eines der wichtigsten Instrumente, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, denn sie schafft finanzielle Anreize für klimaschonendes Verhalten. Damit sich diese Lenkwirkung entfaltet, müssen Verbraucher:innen auch die Möglichkeit haben, ihre CO₂-Bilanz zu verringern. Das war bisher bei Mieter:innen nur begrenzt gegeben. Sie können zwar effizient heizen, doch sie haben keinen Einfluss auf die Art der Energieerzeugung und die energetische Qualität des Gebäudes.

Um Vermieter:innen zur energetischen Sanierung ihres Gebäudes zu motivieren, wird der CO₂-Preis ab dem 01.01.2023 zwischen beiden Parteien in einem 10-Stufenmodell aufgeteilt. Ist das Gebäude auf einem niedrigen energetischen Sanierungsstand, müssen Vermieter:innen bis zu 95% der CO₂-Kosten tragen. Wird hingegen ein Wohngebäude mit einem sehr niedrigen Kohlendioxidausstoß pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr vermietet (< 12 kg CO₂/m²/a), tragen die Mieter:innen den CO₂-Preis auch zukünftig alleine. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der Heizkostenabrechnung. Ein Berechnungstool soll innerhalb des nächsten Jahres bereitgestellt werden.

Hausbesitzer:innen, die ihr Haus energetisch sanieren möchten, können sich in einer telefonischen Erstberatung kostenfrei und unabhängig bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erste Informationen einholen. Terminvereinbarung unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07141/688 93-0.

(Mitteilung vom 18.11.2022)