LEA-Energieberatung: Stadt Steinheim an der Murr

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Energieberatung der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V.

Kostenlose Energieberatung für Bürger:innen der Stadt Steinheim

Die Energieexpert:innen der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. beraten zu allen Fragen rund um die energetische Sanierung von Häusern und Wohnungen, Heizungs- und Fenstertausch, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg, Wärmedämmung und Solarenergie. Darüber hinaus erhalten Sie wertvolle Informationen über finanzielle Förderungen. Die unabhängige und neutrale Energieerstberatung ist für alle Bürger:innen kostenlos. Ob Mieter, Haus- oder Wohnungseigentümer – die Experten der LEA suchen gemeinsam mit Ihnen nach individuellen Handlungsoptionen und Lösungen. Ob Sie viel oder wenig investieren: Jede:r kann aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Da die letzten drei Jahre gezeigt haben, dass eine telefonische Erstberatung viele Vorteile bietet, werden die Beratungen auch zukünftig telefonisch stattfinden. So sind die Bürger:innen nicht mehr auf die monatlichen Termine in ihrer Kommune beschränkt, sondern genießen räumliche und zeitliche Flexibilität. Zusätzlich können die Energieexpert:innen der LEA mehr Bürger:innen bei gleichbleibender Beratungsleistung erreichen.

Termine können mit der LEA unter Telefonnummer: 07141 68 893 0 vereinbart werden. Die kostengünstigen aufsuchenden Beratungen bei Ihnen zu Hause können ebenfalls unter dieser Nummer gebucht werden. In der Regel geht auch hier eine telefonische Beratung voran.

Weiterführende Informationen, aktuelle Veranstaltungen und zusätzliche Angebote sind auf der Website der LEA zu finden. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die LEA informiert:

Nahwärmenetze: klimafreundlich und kostengünstig heizen

Wärmenetze können ganze Stadtteile effizient mit Wärme versorgen. Je mehr erneuerbare Energiequellen in ein Netz einspeisen, desto klimafreundlicher sind sie.

Nahwärmenetze leiten Wärme aus einer oder mehreren zentralen Heizanlagen über gut gedämmte Erdleitungen zu den Übergabestationen in Wohnhäusern oder Gewerbebauten. Mit Solarthermieanlagen steht eine erneuerbare Energiequelle zur Erzeugung der benötigten Wärme zur Verfügung. Im Winter kann ein so betriebenes Wärmenetz zum Beispiel durch ein Blockheizkraftwerk unterstützt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Abwärme aus Industrie und Gewerbe. So können verschiedene Wärmeerzeuger in einem Wärmenetz sinnvoll miteinander kombiniert werden. Diese sind dadurch meist besonders effizient, wirtschaftlich und umweltfreundlich.

Besonders geeignet sind Nahwärmenetze bei dichter Bebauung. So können auf kurzen Distanzen mit geringem Wärmeverlust viele Abnehmer versorgt werden. Die Versorgung mit Nahwärme hat neben der Klimafreundlichkeit weitere Vorteile für Hausbesitzer. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und damit verbundenen steigenden Preisen wird verringert. Und es fallen weniger Kosten für die Heizungstechnik an. So kann auf Schornstein, Gasanschluss oder ein Brennstofflager wie ein Öltank verzichtet werden. Stattdessen wird eine Wärmeübergabestation samt Wärmemengenzähler benötigt und bei Bedarf ein Wärmespeicher.

Neue Hausanschlüsse an bestehende Wärmenetze, in die mindestens 25% erneuerbare Wärme eingespeist wird, erhalten seit diesem Jahr attraktive Förderungen von 30 bis maximal 50 Prozent. Steht ein Heizungstausch oder die Auswahl einer Heizung für einen Neubau an, sollten sich Hauseigentümer:innen deshalb rechtzeitig informieren, ob der Anschluss an ein Wärmenetz möglich ist.

Für alle Fragen rund um Erneuerbare Energien, Energieeinsparungen und Klimaschutz steht Ihnen die LEA auch telefonisch unter 07141/688 93-0 zur Verfügung.

(Mitteilung vom 01.10.2021)

Hohe Energiepreise – der Stromspar-Check hilft Menschen mit geringem Einkommen Kosten zu senken

Die Energiepreise steigen auch in diesem Jahr weiter rasant an. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Verbrauchspreise im Januar um 4,9 % im Vergleich zum Vormonat. Insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen bedeutet das eine enorme finanzielle Belastung, die häufig in Stromsperren endet. Das Projekt „Stromspar-Check Aktiv“ setzt genau hier an, um der Energiearmut vorzubeugen.

Bereits seit 2020 wird das bundesweite Projekt vom Dachverband der Energieagenturen (eaD) und dem Caritasverband auch im Landkreis Ludwigsburg umgesetzt. Das Team der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) berät Haushalte individuell zu allen Themen rund ums Energiesparen. Nachdem das Jobcenter Landkreis Ludwigsburg das Projekt die ersten zwei Jahre gefördert hat, ist nun durch Mittel der nationalen Klimaschutzinitiative die Umsetzung auch zukünftig gesichert.

Die geschulten Stromsparhelfer der LEA kommen zu den Menschen nach Hause und beraten Haushalte mit geringem Einkommen vor Ort. Diese Beratung ist eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe: Bei einem ersten Besuch werden sämtliche Strom- und Wasserverbräuche aufgenommen. Zusammen mit einer Analyse des Nutzungsverhaltens wird aus diesen Angaben eine individuelle Auswertung erstellt und die entsprechenden Einsparpotenziale berechnet.

In einem zweiten Besuch erhält der Haushalt praktische Tipps für weitere Einsparmöglichkeiten durch Verhaltensveränderungen, beispielsweise beim Heizen und Lüften, Kochen oder Waschen. Außerdem werden sinnvolle Energie- und Wassersparartikel im Wert von bis zu 70 Euro kostenfrei ausgehändigt. So können Haushalte durchschnittlich bis zu 150 € jährlich an Energie- und Wasserkosten sparen.

Beziehen Sie Sozialleistungen und interessieren Sie sich für den Stromspar-Check? Kostenfreie Termine für die Beratung können unter Telefonnummer: 07141 / 68893 -024 vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie auf www.lea-lb.de/ssc

(Mitteilung vom 04.02.2022)

Dein Dach kann mehr! Sonnenstrom mit der eigenen Photovoltaikanlage produzieren

Um den Klimawandel zu begrenzen ist ein schneller Ausstieg aus den fossilen Energieträgern besonders wichtig. Beim dafür benötigten Ausbau der Erneuerbaren Energien ist die Photovoltaik (PV) neben der Wind- und Wasserkraft eine der wichtigsten Stützen der Energiewende in Deutschland.

Im Ländervergleich liegt Baden-Württemberg mit 732 Sonnenstunden auf Platz 3 der sonnenreichsten Bundesländer (Sonnenstunden in den Monaten März-Mai 2020, Quelle: Deutscher Wetterdienst). Mit einer PV-Anlage lässt sich die Energie der Sonne nutzen, um Strom zu produzieren. Dabei wird deutlich weniger klimaschädliches CO2 ausgestoßen als bei der Stromproduktion in konventionellen Gas- oder Kohlekraftwerken.

Ein weiterer Vorteil für Hauseigentümer:innen, die sich für eine PV-Anlage entscheiden: Sie sparen nicht nur umweltfreundlich CO2 ein, sondern können sich gleichzeitig ganzjährig über günstige Energie vom eigenen Hausdach freuen und damit Geld sparen. Laut einer Studie vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ist die Solarenergie aktuell die günstigste Energieform in Deutschland (Stand 2021).

Auch die Menschen im Landkreis Ludwigsburg helfen beim Ausbau der Photovoltaik mit. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) gab in einer vom PV-Netzwerk geförderten Klimawerkstatt in Kooperation mit der Verbraucherzentrale und dem Landkreis Ludwigsburg, hilfreiche Tipps auf dem Weg zur eigenen PV-Anlage. Die Teilnehmenden konnten sich über Grundlegendes zur Photovoltaik (Wirtschaftlichkeit, Förderung, u.v.m.) sowie zur Optimierung des Eigenverbrauchs informieren und beraten lassen.

Sie hatten keine Zeit an der Klimawerkstatt teilzunehmen? Die Energieexpert:innen der LEA beraten Sie in Kooperation mit der Verbraucherzentrale unabhängig zum Thema Photovoltaik. Zur Terminvereinbarung steht Ihnen die Energieagentur Kreis Ludwigsburg gerne telefonisch unter Telefonnummer: 07141/688 93-0 zur Verfügung.

(Mitteilung vom 19.02.2022)

Wiederaufnahme der KfW-Förderung zur energieeffizienten Sanierung von Gebäuden

Nach dem überraschenden Förderstopp der KfW-Programme innerhalb der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), können seit dem 22. Februar 2022 wieder neue Anträge für Sanierungsmaßnahmen gestellt werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hatte aufgrund der „enormen Antragsflut im Januar“ mit sofortiger Wirkung alle BEG-Programme über die KfW gestoppt. Grund dafür sei vor allem die große Nachfrage auf die EH55-Förderung im Neubau. Allein im Zeitraum November 2021 bis zum Antragsstopp am 24.02.2022, seien bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Milliarden Euro Fördervolumen eingegangen.

Alle bisher eingegangenen Anträge werden von der KfW geprüft und bei Förderfähigkeit genehmigt. Des Weiteren wurde das Förderprogramm nun zum Teil wieder aufgenommen. Für die energieeffiziente Sanierung von Bestandsgebäuden können ab sofort wieder Förderanträge gestellt werden, sofern es sich um einen Umbau zum Effizienzhaus beziehungsweise Effizienzgebäude handelt.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz bleiben die Förderbedingungen für Sanierungsmaßnahmen unverändert. Förderfähig sind demnach die Effizienzhausstufen 40, 55, 70, 85 und 100. Zusammen mit dem Haushaltsausschuss des Bundestags hat die Bundesregierung in den letzten Wochen rund 9,5 Milliarden Euro für die Wiederaufnahme der Sanierungsförderung bereitgestellt.

Die Förderung von Neubauten nach der Effizienzhausstufe 40 soll ab März 2022 mit einer Milliarde Euro zeitlich befristet ebenfalls wieder aufgenommen werden.

Für alle Fragen rund um energieeffizientes Sanieren und Bauen stehen Ihnen die Expert:innen der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. zur Verfügung. Termine für die kostenfreie und telefonische Erstberatung können mit der LEA unter Telefonnummer: 07141/688 93-0 vereinbart werden.

(Mitteilung vom 25.02.2022)

Clever Sanieren - Ihr individueller Sanierungsfahrplan

Historisch hohe Förderungen von bis zu 50 Prozent und steigende Gas- und Ölpreise – die Rahmenbedingungen im Gebäudebereich stehen auf Sanierung. Wie ist nun das konkrete Vorgehen für Hausbesitzer:innen?

Gründe für eine energetische Sanierung gibt es viele: Wohnqualitätssteigerung, Klimaschutz, angestrebte Autarkie oder hohe Energiekosten. Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) zeigt sinnvolle Maßnahmen und deren Kosten, Fördermöglichkeiten sowie Einsparpotentiale auf.

Interessierte Hausbesitzer:innen wenden sich zunächst an eine:n geschulte:n Energieberater:in. Diese:r wertet den energetischen Ist-Zustand des Gebäudes aus, der in einzelne Bereiche, wie die Warmwasser-Aufbereitung oder die Dämmwirkung des Dachs, unterteilt wird. Für die im Anschluss ermittelten Sanierungspakete werden die Investitionskosten, die zukünftig eingesparten Energiekosten, die Fördersumme und die sogenannten Sowieso-Kosten anschaulich graphisch dargestellt. Hinter den Sowieso-Kosten verbergen sich Maßnahmen, die ohnehin für notwendige Instandsetzungen anfallen sowie Kosten für sonstige Modernisierungen. Gemeinsam mit den Expert:innen können Hausbesitzer:innen auf dieser Datengrundlage über die Sanierung ihrer Immobilie entscheiden.

Um den Schritt zur Beratung zu erleichtern, wird der iSFP mit bis zu 80 Prozent gefördert. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern werden maximal 1.300 €, bei größeren Wohngebäuden maximal 1.700 € ausgezahlt. Wohnungseigentümergemeinschaften erhalten zusätzlich 500 €. Es wird aber nicht nur die Erstellung des iSFP selbst gefördert – die Sanierungszuschüsse für anschließend umgesetzte Maßnahmen steigen ebenfalls um 5 Prozent.

Zugelassene Energieberater:innen finden Sie unter www.lea-lb.de/energieberater-netzwerk oder www.energie-effizienz-experten.de. Bei weiteren Fragen und für eine telefonische Erstberatung steht Ihnen die Energieagentur Kreis Ludwigsburg telefonisch unter Telefonnummer: 07141/688 93-0 zur Verfügung.

(Mitteilung vom 25.03.2022)

Günstigerer Strom zum 1. Juli

Die wichtigsten Informationen rund um den Wegfall der EEG-Umlage

Die EEG-Umlage, welche nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz pro bezogener kWh zu zahlen war, wird zum 01.07.2022 abgeschafft. Stromlieferanten sind verpflichtet, diese Kostensenkung vollumfänglich an die Endverbraucher:innen weiterzugeben. Stromkund:innen können sich damit über eine Preissenkung von 3,72 ct/kWh freuen. Zur Veranschaulichung: Bei einem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie von gut 5.000 kWh werden so pro Jahr knapp 190 Euro eingespart. Je nach Stromtarif entspricht das etwa einem Zehntel der bisherigen Stromkosten.

Möglich ist das dank der neu strukturierten Förderung für erneuerbare Energien. Denn die EEG-Umlage wurde im Jahr 2000 eingeführt, um die Energiewende zu beschleunigen. So konnte Strom aus erneuerbaren Energien mit festen Einspeisevergütungen gefördert werden. Dank der hohen Strompreise ist das EEG-Konto zurzeit mit über 15,5 Milliarden Euro gut gefüllt. Zukünftig sieht die Bundesregierung vor, die Einnahmen der EEG-Umlage durch Zuschüsse aus dem Energie- und Klimafond zu ersetzen. Dieser ist finanziert durch Erlöse des europäischen Emissionshandels und durch Bundeszuschüsse.

Neben dem Preiserlass bringt die Abschaffung der EEG-Umlage weitere Vorteile: der Strommarkt wird entbürokratisiert und Mieterstrommodelle attraktiver. Stromproduzenten, z.B. Vermieter:innen oder Genossenschaften, zahlten bisher die EEG-Umlage für selbst produzierten Strom, während Eigenverbraucher:innen davon entbunden waren. Mit dem Wegfall der EEG-Umlage entsteht eine Win-Win Situation: Vermieter:innen können den Strom günstiger anbieten, sodass Mieter:innen weniger zahlen müssen, während sich zugleich die Wirtschaftlichkeit für die Investor:innen erhöht.

Bei Fragen rund um Energie und Klimaschutz berät Sie die LEA neutral und unabhängig. Zur Terminvereinbarung erreichen Sie die Energieagentur Kreis Ludwigsburg telefonisch unter Telefonnummer: 07141/688 93-0.

(Mitteilung vom 24.06.2022)

Dämmts noch?

In Zeiten von steigenden Energiepreisen sind die im Vorteil, die in einem gut gedämmten Haus wohnen. Doch neben dem Klimaschutz sollte auch der Umweltschutz mitbedacht werden.

Ein gut gedämmtes Gebäude ist eine sichere Bank in Richtung Klimaschutz. So sparen beispielsweise Mineralwolle-Dämmstoffe in 30 Jahren das 250-fache der zu ihrer Herstellung nötigen Energie ein. Doch die Umweltbelastung durch Herstellung, Ressourcennutzung und Entsorgung gelangt zurecht immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit. Hier punkten besonders nachwachsende Materialien. Aber auch recycelte Rohstoffe, wie etwa Zellulose aus alten Zeitungen, schützen umweltverträglich vor Wind und Wetter.

Zu den nachwachsenden Dämmstoffen zählen Produkte aus Holzweichfasern, Holzspänen, Hanf, Schafwolle, Stroh, Flachs und Seegras. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Dämmstoffe aus Naturmaterialien. Diesen werden jedoch teilweise synthetische Materialien zugesetzt oder sie werden einer chemischen Behandlung unterzogen, um dem Brandschutz zu genügen. So kommen bei der Entscheidung, welcher Dämmstoffe für das eigene Anliegen am besten geeignet sind, verschiedene Faktoren zum Tragen. Wird neu gebaut oder saniert? Soll das Dach, die Gebäudehülle oder die Decke gedämmt werden? Darüber hinaus gibt es je nach Material verschiedene Vor- und Nachteile. Materialien können hier nach ihrer Wärmeleitfähigkeit, der Wärmedämmwirkung, dem sommerlichen Hitzeschutz, dem Feuchtigkeitsausgleich und dem Brand- und Schallschutz klassifiziert werden.

Bevor eine Sanierung durchgeführt wird, sollte immer ein:e Expert:in hinzugezogen werden, damit keine Einsparpotenziale übersehen werden. Zusätzlich kann zur passenden Wahl des Dämmstoffes beraten werden. Zugelassene Energieberater:innen finden Sie unter www.lea-lb.de/energieberater-netzwerk oder www.energie-effizienz-experten.de. Für eine telefonische Erstberatung steht Ihnen die Energieagentur Kreis Ludwigsburg telefonisch unter Telefonnummer: 07141/688 93-0 zur Verfügung.

(Mitteilung vom 08.07.2022)

Mit der Wärmepumpe klimafreundlich heizen

Immer noch werden knapp zwei Drittel der Heizungen mit Öl oder Gas betrieben. Doch das Heizen mit erneuerbaren Energien ist klimafreundlicher, macht autark und ist häufig günstiger.

Eine Alternative zu fossil betriebenen Heizungen sind unter anderem Wärmepumpen. Sie heizen umweltfreundlich und eignen sich auch zur Trinkwassererwärmung. Im Neubau stehen Wärmepumpen inzwischen auf Platz eins der Heiztechnologie. Doch auch in Bestandsgebäuden funktionieren die Wärmeerzeuger immer besser und sind ökologisch vorteilhaft. Der Einbau von Wärmepumpen wird daher mit bis zu 40 Prozent der Investitionskosten gefördert.

Den Großteil der Energie gewinnen die Geräte aus ihrer direkten Umwelt – der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Diese Wärmequelle ist nachhaltig und steht praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Zum Antrieb benötigen sie elektrischen Strom, der zunehmend aus Wind‐ und Solarenergie stammt. Das macht die Technologie immer klimafreundlicher. „Noch besser ist die möglichst umfangreiche Nutzung von Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage in Kombination mit einem Warmwasserspeicher“, rät Kurt Schüle, Energieberater der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V.

Übrigens: Manche Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen. Sie entziehen den Innenräumen über die Heizkörper Wärme und geben sie an die Luft, das Grundwasser oder das Erdreich ab. Im letzten Fall wird gleichzeitig der Untergrund für den nächsten Winter vorgewärmt.

(Mitteilung vom 10.09.2022)

Fenstertausch: Durchblick statt Durchzug

Gut dämmende Fenster sorgen für ein behagliches Wohnklima und sparen gleichzeitig Energie. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. gibt Tipps für den Fenstertausch und Fördermöglichkeiten.

Fenster sorgen für Licht und Luft. Sie schützen aber auch vor Lärm, Hitze und Kälte. Dieser Schutz ist umso besser, je höher ihr Dämmwert ist. Bei der Fensterauswahl sollte man auf den Uw-Wert achten. Dieser steht für den Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters und gibt an, wie viel Wärme durch Glasscheiben, Fensterrahmen und andere Übergänge entweichen kann. Je niedriger der Wert, umso besser. Mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung und einer so genannten warmen Kante bleibt die Innenseite der Fensterscheibe selbst im Winter mit 16 Grad angenehm warm (Uw-Wert von 0,6 bis 0,9 W/m²K). Der Uw-Wert neuer Fenster darf laut Gebäudeenergiegesetz höchstens 1,3 W/m²K betragen.

Auch wenn die Fenster noch nicht defekt sind, empfiehlt sich bei Einfach- oder Doppelglasfenstern eine Erneuerung. „Dreifachfenster sind mittlerweile der Stand der Technik, sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude.“ Darauf weist Joshua Lampe, Gebäude-Energieberater bei der LEA, hin. Fenster mit drei Scheiben lassen weniger Wärme entweichen, senken die Energiekosten und sind kaum teurer als Fenster mit zwei Gläsern. Für gute dreifach verglaste Fenster gibt es eine finanzielle Förderung der BAFA und im Falle des Erreichens einer Effizienzhausstufe auch der KfW-Bank.

Beim Fenstertausch sollten auch die energetischen Eigenschaften des Fensterrahmens und die Qualität der Fassadendämmung bedacht werden. Idealerweise werden Fenstertausch und Fassadendämmung zusammen geplant, dann können die neuen Fenster direkt in der Dämmebene eingebaut werden.

(Mitteilung vom 24.09.2022)

Teuer, teurer, Heizen?

Die Börsenpreise für Gas sind zeitweise um ein 10-faches höher als im Vorjahr. Doch rund 50 % der deutschen Haushalte sind auf Gas zum Heizen angewiesen. Besonders einkommensschwache Haushalte sind von der Energiearmut bedroht.

Um die Bürger:innen bei den hohen Energiepreisen zu unterstützen, hat die Bundesregierung eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht. So wurde beispielsweise die Mehrwertsteuer auf Gas gesenkt, eine einmalige Energiepreispauschale von 300 Euro sowie ein Entlastungspaket in Milliardenhöhe beschlossen. Außerdem wurde für einkommensschwache Haushalte eine spezielle Unterstützung festgelegt. Es wurde eine Einmalzahlung von 200 Euro, eine Wohngeldreform sowie Heizkostenzuschüsse vereinbart. Denn insbesondere für Menschen mit geringen Einkommen bedeuten die stark gestiegenen Energiepreise eine enorme finanzielle Belastung. Bei ihnen ist der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Einkommen deutlich höher.
Um dem entgegenzuwirken, können einkommensschwache Haushalte kostenlose Beratungstermine bei der LEA vereinbaren.
Ausgestattet mit Soforthilfen wie Thermostatventile, klebbaren Türbesen, Hygrometern mit Alarmfunktion gegen Schimmel, Energiesparlampen und abschaltbaren Steckerleisten besuchen die Stromsparhelfer nach Vereinbarung Haushalte im Landkreis und bieten Unterstützung bei der Minimierung der Heiz- und Stromkosten an.

Das Stromsparcheck-Team der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. berät finanzschwache Haushalte individuell zu allen Themen rund ums Energiesparen. Bereits seit 2020 wird das bundesweite Projekt „Stromspar-Check Aktiv“ vom Dachverband der Energieagenturen und dem Caritasverband auch im Landkreis Ludwigsburg umgesetzt. Kostenfreie Termine für die Beratung können unter Telefonnummer: 07141 / 68893 -024 vereinbart werden. Weitere Informationen sind unter www.lea-lb.de/ssc zu finden.

(Mitteilung vom 10.10.2022)

Effizient heizen mit dem hydraulischen Abgleich

Ein sogenannter hydraulischer Abgleich stellt sicher, dass die Wärme optimal im Haus verteilt wird. Das hilft dabei, Wärme und Energiekosten zu sparen. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. informiert.

Werden einzelne Heizkörper nicht richtig warm, dann ist es Zeit für einen hydraulischen Abgleich. Dieser bewirkt nicht nur einen Komfortgewinn durch eine gleichmäßigere Wärmeverteilung in den Räumen. Er sorgt auch dafür, dass Brennwert- oder Wärmepumpenheizungen effizienter laufen, sich der benötigte Pumpenstrom verringern kann und Hocheffizienzpumpen ihre Stärke voll ausspielen können.

Über 80 % der Heizungen in Wohnhäusern sind nicht hydraulisch abgeglichen. „Besonders wichtig ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs sowohl nach dem Einbau neuer Heizungsanlagen oder Erneuerung der Pumpentechnik, als auch nach Verbesserungen an der Gebäudehülle – wie z.B. dem Einbau neuer Fenster. Aber auch nach der Umrüstung oder Ergänzung einer Wärmepumpe ist der Abgleich sinnvoll.“, darauf weist Kurt Schüle, Energieberater der LEA, hin.

Bei einem hydraulischen Abgleich müssen die Durchflussmengen der Heizkörper neu angepasst werden. Förderproramme zur Heizungsmodernisierung fordern einen hydraulischen Abgleich ein, aber fördern diesen auch.
Anträge können selbst oder vom Heizungsbauunternehmen gestellt werden, die dann auch die Durchführung des hydraulischen Abgleichs, und die damit verbundenen Zusatzarbeiten, übernehmen.

Für Mehrfamilienhäuser ist der hydraulische Abgleich in Form eines sogenannten Heizungschecks ab dem 01.10.2022 verpflichtend. Die tatsächliche Verpflichtung und der geforderte Durchführungszeitraum unterscheiden sich jedoch anhand mehrerer Faktoren.

Die Expert:innen der LEA beraten zu diesem Thema und zu weiteren Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Kostenfreie und telefonische Erstberatungen können unter Tel. Telefonnummer: 07141/68893-0 vereinbart werden. Weitere Informationen gibt es auf www.lea-lb.de.

(Mitteilung vom 14.10.2022)

Den eigenen Stromverbrauch analysieren

Strommessgeräte kostenlos ausleihen

Viele Geräte stehen allzeit bereit für ihren Einsatz im Haushalt, auch wenn sie nur zeitweise genutzt werden. Elektrogeräte wie Computer und Fernseher sowie Haushaltsgeräte und Leuchten haben eines gemeinsam: Sie verbrauchen in vielen Fällen auch dann Energie, wenn sie nicht in Betrieb sind und im sogenannten Standby-Modus stehen.

Die Energieberater:innen der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. weisen darauf hin, dass dieser Stand-by-Verbrauch in deutschen Privathaushalten und Gewerbe jährlich Kosten in Milliardenhöhe verursacht und den allgemeinen Energiebedarf unnötig erhöht.
Welche dieser Stromverbräuche und Energiekosten auf den eigenen Haushalt entfallen, muss aber kein Geheimnis bleiben. Hierfür gibt es Messgeräte, die einfach zwischen Steckdose und den jeweiligen Gerätestecker geschaltet werden und dann den Energieverbrauch des Gerätes in Watt anzeigen. Neben den Energiekosten durch Leerläufe können mit der Technik z.B. auch die Stromkosten eines Kühlschranks berechnet werden.

Gemeinsam mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz, stellt das Umweltbundesamt (UBA) in vielen öffentlichen Bibliotheken Energiekostenmessgeräte zum kostenfreien Ausleihen zur Verfügung - beispielsweise auch in der Stadtbibliothek Ludwigsburg. Unter folgendem Link können weitere teilnehmenden Bibliotheken aufgerufen werden: https://www.no-energy.de/html/ausleihen.php.

(Mitteilung vom 24.10.2022)

Lüftungsanlagen fürs (Raum)Klima!

Wer im Winter falsch lüftet, gefährdet seine Gesundheit und die des Gebäudes. Die Lösung: mechanische Lüftungsanlagen. Sie steigern den Wohnkomfort, vermeiden Schimmelbildung und verhindern hohe Energieverluste.

Mit Anbruch des Winters erhöht sich die Zeit, die in Innenräumen verbracht wird. Dabei entstehen in einem Vier-Personen-Haushalt täglich bis zu zehn Liter Feuchtigkeit. Ein regelmäßiger Luftaustausch ist wichtig, um Schimmelschäden zu vermeiden, Luftschadstoffe aus Möbeln und Baumaterialien abzutransportieren und die CO2-Konzentration zu regulieren. Unsanierte Häuser werden zwar dank undichter Stellen laufend belüftet, aber im Winter geht dadurch viel Wärme verloren und unangenehme Zugluft entsteht. In sanierten, gut gedämmten Gebäuden sieht die Lage anders aus. Es werden dank der Sanierung Energieverluste und Zugluft vermieden, doch um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren, müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Um ein angenehmes Raumklima zu erreichen gibt es zwei Möglichkeiten: die manuelle Fensterlüftung und die automatische Lüftung per Lüftungsanlage. Bei der manuellen Lüftung besteht die Gefahr, dass zu selten oder nicht korrekt gelüftet wird. Lüftungsanlagen hingegen sind komfortabel und verbessern im Vergleich mit der Lüftung durch Fenster und Außentüren den Schall- und Feinstaubschutz. Sie sind in verschiedenen Varianten erhältlich. Viele Systeme gewinnen Wärme aus der Abluft zurück und tragen so zur Einsparung von Heizenergie und somit Heizkosten bei. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden für Neubauten und sanierte Gebäude mit luftdichter Gebäudehülle empfohlen. Die Anschaffungskosten können über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) finanziell gefördert werden.

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. bietet eine kostenfreie und neutrale telefonische Erstberatung für alle Energiefragen und -probleme an. Die Terminvereinbarung erfolgt unter der Tel.-Nr. Telefonnummer: 07141 / 688 93-0.

(Mitteilung vom 04.11.2022)

Wohnen (fast) ohne Heizbedarf

Passivhäuser bieten behagliches, nahezu autarkes und klimaschonendes Wohnen. Durch die Nutzung von Sonnenenergie kann sogar ein Plusenergiehaus entstehen. Die zukunftsweisende Bauweise bedarf einer durchdachten Planung.

Ein Passivhaus verspricht niedrigste laufende Kosten für die Energieversorgung, vor allem für das Heizen. Die Grundidee: Die besonders gute Isolierung und Luftdichtigkeit sorgen dafür, dass das Gebäude nur wenig Wärme verliert. Das wird durch ein Zusammenspiel aus hoher Qualität der Architektur, Gebäudehülle und Haustechnik erreicht. Die mit erneuerbaren Energien betriebene Heizung gleicht dann lediglich die niedrigen nicht vermeidbaren Wärmeverluste aus. Ein Wohngebäude entspricht dem Passivhausstandard, wenn ganzjährig ein behagliches Innenklima geboten und dabei folgende drei Kriterien erfüllt werden:

  • Jahresheizwärmebedarf geringer als 15 kWh/m²a
  • Primärenergiekennzahl (Restheizung, Warmwasserbereitung, Lüftung, Haushaltsstrom) kleiner als 95 kWh/m²a
  • Infiltrationsluftwechsel (Luftdichtigkeit) bei 50pa kleiner als 0,6/h

Zum Vergleich: Der Jahresheizwärmebedarf eines unsanierten Altbaus ist im Schnitt rund 15-mal höher. Die Passivhausstandards werden durch fünf Kernmaßnahmen erreicht: Wärmedämmung, Passivhaus-Fenster, Lüftungswärmerückgewinnung, Luftdichtheit des Gebäudes und Wärmebrückenfreiheit.

Passivhausstandards lassen sich je nach individueller Voraussetzung auch im Bestandsgebäude realisieren. Bei einer anstehenden Sanierung sollte ein:e Energieberater:in kontaktiert werden. Diese:r kann im Zuge eines Sanierungsfahrplans beurteilen, welche Möglichkeiten zur Energieeffizienz in dem Gebäude zu welchem Preis umsetzbar sind.
Energieberater:innen sind unter www.lea-lb.de/energieberater-innen-netzwerk aufgelistet. Außerdem bietet die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. in Kooperation mit der Verbraucherzentrale eine kostenlose telefonische Erstberatung an. Terminvereinbarung unter Telefonnummer: 07141/68893-0.

(Mitteilung vom 11.11.2022)

CO₂-Kosten werden ab 2023 zwischen Vermietenden und Mietenden aufgeteilt

Der Bundestag hat die Kostenaufteilung des CO₂-Preises beschlossen. Bei Wohngebäuden mit besonders hohem Treibhausgas-Ausstoß pro Quadratmeter übernimmt der Vermietende ab dem nächsten Jahr bis zu 95% der Bepreisung.

Wer mit Öl und Gas heizt, muss dafür seit 2021 in Deutschland einen CO₂-Preis zahlen. Durch ihn sollen die wahren Kosten des Kohlenstoffdioxidaustoßes abgebildet werden, insbesondere die massiven Kosten, die durch die globale Erhitzung anfallen. Eine ausreichend hohe CO₂-Bepreisung gilt als eines der wichtigsten Instrumente, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, denn sie schafft finanzielle Anreize für klimaschonendes Verhalten. Damit sich diese Lenkwirkung entfaltet, müssen Verbraucher:innen auch die Möglichkeit haben, ihre CO₂-Bilanz zu verringern. Das war bisher bei Mieter:innen nur begrenzt gegeben. Sie können zwar effizient heizen, doch sie haben keinen Einfluss auf die Art der Energieerzeugung und die energetische Qualität des Gebäudes.

Um Vermieter:innen zur energetischen Sanierung ihres Gebäudes zu motivieren, wird der CO₂-Preis ab dem 01.01.2023 zwischen beiden Parteien in einem 10-Stufenmodell aufgeteilt. Ist das Gebäude auf einem niedrigen energetischen Sanierungsstand, müssen Vermieter:innen bis zu 95% der CO₂-Kosten tragen. Wird hingegen ein Wohngebäude mit einem sehr niedrigen Kohlendioxidausstoß pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr vermietet (< 12 kg CO₂/m²/a), tragen die Mieter:innen den CO₂-Preis auch zukünftig alleine. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der Heizkostenabrechnung. Ein Berechnungstool soll innerhalb des nächsten Jahres bereitgestellt werden.

Hausbesitzer:innen, die ihr Haus energetisch sanieren möchten, können sich in einer telefonischen Erstberatung kostenfrei und unabhängig bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erste Informationen einholen. Terminvereinbarung unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07141/688 93-0.

(Mitteilung vom 18.11.2022)

Sparsame Weihnachtsbeleuchtung – Energiespartipps im Advent

Vor dem Hintergrund der Energiekrise sollte in diesem Advent besonders ausgewählt beleuchtet werden – auch dem Geldbeutel zuliebe.

Der Aufruf zum Energiesparen nimmt auch vor der Weihnachtsbeleuchtung keinen Halt. Würden alle Weihnachtslichter in Deutschland ausbleiben, würde so viel Energie eingespart werden, dass eine mittlere Großstadt ein Jahr lang mit Strom versorgt werden könnte.

Weniger ist mehr
Dieses Jahr rühmt sich nicht der mit den meisten Lichtern im Garten, sondern der, der bewusst Prioritäten setzt. Anstelle von Lichterketten, können auch Kerzen am Abend für eine besinnliche Stimmung sorgen. Wer auf die elektrische Weihnachtsbeleuchtung nicht verzichten möchte, kann durch eine Zeitschaltuhr das An- und Ausschalten steuern. Am besten nutzt man die Lichter nur ein paar Stunden am Abend, wenn man sie selbst sehen kann und auch Passanten sie am ehesten wahrnehmen.

Lieber LED- als Glühlampen-Lichterkette
Auch wenn die alte Lichterkette noch ihren Zweck erfüllt, lohnt sich der Wechsel zu LEDs. Lichterketten oder -schläuche mit LED-Technik benötigen nur etwa 1/10 des Stromes von konventionellen Glüh- oder Halogenlampen. Da zudem auch die Lebensdauer um ein 100-faches höher ist, machen sie sich in aller Regel auch finanziell bezahlt.

LED-Beleuchtung kann auch gemütlich
Auch LED-Lampen können für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Ein warmweißes, gelbliches Licht schaffen LEDs mit einer Farbtemperatur unter 3000 Kelvin (K). Bei Lampen mit mehr als 4000 K ist das Licht bläulich und wirkt kalt.

Keine Batterien verwenden
Nicht empfehlenswert sind dagegen LED-Baumkerzen, die mit Batterie und Fernbedienung betrieben werden. Da Batteriestrom 300-mal teurer ist als Strom aus der Steckdose, ist der Betrieb dieser Lichter extrem teuer.

(Mitteilung vom 27.11.2022)