Klimaschutz in Steinheim: Stadt Steinheim an der Murr

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Klimaschutz in Steinheim an der Murr

Der Klimawandel ist längst gegenwärtig und verursacht weltweit schwerwiegende Probleme für Mensch und Umwelt. Jeder Einzelne kann jedoch etwas gegen die Treibhausgasemissionen und den daraus resultierenden Folgen tun. Diese Verantwortung nimmt auch die Stadt Steinheim an der Murr ernst und engagiert sich daher seit einigen Jahren für den Natur- und Klimaschutz. Dadurch konnten bereits mehrere Projekte umgesetzt werden, die direkten oder indirekten Einfluss auf die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes haben.

Um die Klima-Projekte in Steinheim noch gezielter umsetzen zu können, wurde im November 2019 eine Stelle für das kommunale Klimaschutzmanagement geschaffen.  Grundlage der Arbeit bildet die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts des Landkreises Ludwigsburg. Mit diesem verfolgt der Landkreis das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein. Mit Maßnahmen, die für Steinheim angepasst sind, soll dieses Ziel verfolgt und erreicht werden. Der Maßnahmenkatalog aus dem Jahr 2015 wird von der Stadt Steinheim stetig weiterentwickelt und durch neue Ideen und Projekte ergänzt. Um den Fortschritt der Klimaschutzprojekte zu dokumentieren und zu bewerten, nimmt die Stadt am European Energy Award teil.

Neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und der Tausch einiger Fahrzeuge des städtischen Fuhrparks durch Elektrofahrzeuge, wurde beispielsweise die Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Technik umgerüstet. Darüber hinaus versucht die Stadt durch Aktionen wie das jährliche STADTRADELN auch ihre Bürger:innen beim Thema Klimaschutz mitzunehmen. Durch verschiedene städtische Förderungen unterstützt Steinheim ihre Bürger:innen auch finanziell. In den vergangenen Jahren wurden bereits E-Lastenräder, Radanhänger, Balkonkraftwerke und ein Mehrwegsystem für die Gastronomie gefördert. Von besonderer Bedeutung für den Klimaschutz in Steinheim ist die Erweiterung des Nahwärmenetzes am Schulcampus. Durch das Modellprojekt können bald auch die anliegenden Wohnquartiere von der vor Ort produzierten, umweltfreundlichen Wärme profitieren.

Energie- und Treibhausgasbilanz 2019

Um die Entwicklung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen in Steinheim an der Murr nachvollziehen zu können, ist eine regelmäßige Bilanzierung notwendig. So können Potentiale zur Treibhausgaseinsparung erkannt und gleichzeitig die Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen über Jahre hinweg dokumentiert werden. Die erstmalig für das Jahr 2019 ermittelte Energie- und Treibhausgasbilanz ist damit wichtiger Bestandteil des Klimaschutz-Controllings in Steinheim. 

Die Energiebilanz enthält den gesamten Endenergieverbrauch des Stadtgebietes und zeigt die Anteile der Sektoren und Energieträger am Energieverbrauch auf. Der Endenergieeinsatz beträgt für das Jahr 2019 281.327 Megawattstunden (MWh). Davon entfallen auf den Sektor Private Haushalte 30%, auf den Sektor Verkehr 58%, auf den Sektor Verarbeitendes Gewerbe 2%, auf den Sektor Gewerbe und Sonstiges 9% und auf den Sektor Kommunale Liegenschaften 2%.

Aufgrund der Bilanzierungsmethodik (Territorialprinzip) werden alle Emissionen, die innerhalb einer Gemarkung der Kommune entstehen bilanziert. Dementsprechend werden auch anteilige Energieverbräuche und Emissionen der Autobahn A81 der Stadt Steinheim an der Murr zugeordnet. Rechnet man die Kraftstoffverbräuche des auf dem Stadtgebiet liegenden Autobahnabschnitts heraus, ergibt sich ein Endenergieeinsatz von 190.966 MWh (vgl. Abbildung). Ohne die Autobahn entfallen auf den Sektor Private Haushalte 43%, auf den Sektor Gewerbe und Sonstiges 13%, auf den Sektor Verarbeitendes Gewerbe 3%, auf den Sektor Kommunale Liegenschaften 2% und auf den Sektor Verkehr 38% des Energieverbrauchs.

Die Treibhausgas(THG)-Bilanz wird anhand der verbrauchten Energie und der spezifischen Emissionsfaktoren der eingesetzten Energieträger ermittelt. In der Stadt Steinheim an der Murr wurden im Jahr 2019 insgesamt 86.804 Tonnen THG emittiert. Die Emissionen der Stadt Steinheim an der Murr ergeben einen Wert von 7,2 Tonnen THG pro Einwohner:in. Auch bei den Treibhausgasemissionen können die anteiligen Emissionen der Autobahn herausgerechnet werden. Es ergeben sich dadurch Gesamtemissionen von 58.385 Tonnen.

Neue Broschüre: Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Digitalisierung in Steinheim an der Murr

In der Broschüre finden Sie Steckbriefe, in denen städtische und regionale Projekte vorgestellt werden sowie eine Auswahl an lokalen Geschäften und Anbietern. Auch Crossiety und die städtische Website werden präsentiert. Abgerundet wird der Inhalt mit Tipps zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Mobilität im Alltag.

Interesse geweckt?

Die Broschüre ist auch online erreichbar: Hier geht es zur digitalen Version.

Viel Spaß beim Lesen!

European Energy Award

Der eea ist ein europaweites Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Energie- und Klimaschutzaktivitäten der Kommune regelmäßig in allen Bereichen nach einem einheitlichen Verfahren erfasst und bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden, um Potenziale der nachhaltigen Energiepolitik und des Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können. Er ist prozessorientiert angelegt und dient der Energieeinsparung, der effizienten Nutzung von Energie und der Steigerung des Einsatzes regenerativer Energien. Neben der Steigerung der Energie- und Kosteneffizienz liefert die Teilnahme an dem Programm aussagekräftige Kennzahlen und eine fundierte Dokumentation der kommunalen Tätigkeiten. Er hilft Prioritäten zu setzen, konkrete Maßnahmen zu identifizieren und stellt durch eine fortlaufende Betreuung durch den eea-Berater sicher, dass die gewünschten Ziele erreicht werden können.

Zu Beginn erhält man einen Überblick über den lokalen Ist-Zustand in Sachen Energie und Klimaschutz. Benannt werden Potenziale in den sechs Maßnahmenbereichen Entwicklungsplanung und Raumordnung, kommunale Gebäude und Anlagen, Ver- und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation sowie Kommunikation und Kooperation. Auf dieser Basis werden Maßnahmen gezielt geplant und gesteuert und deren Umsetzung in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Beteiligung der wichtigen Akteure, die sich mit den Themen auseinandersetzen wird durch die Gründung eines eea-Teams sichergestellt. Energieeinsatz und Klimaschutz sind eine Querschnittsaufgabe, die sich über mehrere Verwaltungsabteilungen wie z.B. Gebäudemanagement, Verkehrsbetriebe, Stadtwerke, Umwelt, Stadt- und Verkehrsplanung, Finanzen, Tiefbau, Stadtentwässerung, Öffentlichkeitsarbeit erstreckt. Ob die Maßnahmen erfolgreich umgesetzt sind, wird von externen eea-Auditoren beurteilt: Vergeben sie mindestens 50 Prozent der zu erreichenden Punkte im eea, erhält eine Kommune den European Energy Award – bei mehr als 75 Prozent den European Energy Award in „Gold“.

Die Stadt Steinheim ist seit 2020 beim European Energy Award aktiv und strebt eine Auszeichnung im Jahr 2023 an. Die Teilnahme wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Förderung Klimaschutzmanagement

Die Klimaschutzmanagement-Stelle wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zunächst für drei Jahre zu 65% gefördert. Beim zweijährigen Anschlussvorhaben beträgt die Förderquote 50%. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Titel: "KSI: Klimaschutzmanagement für die Stadt Steinheim an der Murr zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Ludwigsburg"
Förderkennzeichen: 67K11271
Laufzeit: 01.07.2019 – 31.10.2022
Projektträger: Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Inhalt: Die Stadt Steinheim an der Murr setzt sich gemeinsam mit dem Landkreis Ludwigsburg zum Ziel, die im Rahmen des Klimaschutzkonzepts ermittelten Maßnahmen umzusetzen und damit innerhalb der eigenen Zuständigkeiten die Emissionen zu senken und bestenfalls zu vermeiden. Die Einführung des Klimaschutzmanagements ist ein wichtiger Schritt, um die Koordination, Steuerung und das Controlling weiterer Klimaschutz-Maßnahmen sicherzustellen. Indem verschiedene Akteure sowie Bürger:innen angesprochen werden, wird zudem angestrebt, Strukturen und ein Netzwerk für den Klimaschutz vor Ort aufzubauen.

 

Titel: "KSI: Anschlussvorhaben Klimaschutzmanagement für die Stadt Steinheim an der Murr zur Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Ludwigsburg"
Förderkennzeichen: 67K11271-1
Laufzeit: 01.11.2022 – 31.10.2024
Projektträger: Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Inhalt: Nachdem im Erstvorhaben schon einige Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept des Landkreises Ludwigsburg umgesetzt werden konnten, sollen im daran anschließenden Projektzeitraum sowohl kontinuierliche Aufgaben weitergeführt, als auch neue Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept des Landkreises umgesetzt werden. Weitergeführt wird u.a. das Energiemanagement, jährliche Kampagnen und Umweltbildung in Schulen und Kindergärten. Die Begleitung des Wärmenetz-Projekts Solnet ist ebenfalls Teil des Maßnahmenkatalogs. Und auch im Anschlussvorhaben wird der European Energy Award als Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz das Klimaschutzmanagement begleiten und unterstützen.