Historischer Stadtrundgang Kleinbottwar: Stadt Steinheim an der Murr

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Historischer Ortsrundgang in Kleinbottwar

Jeder Ortsteil hat viele sehenswerte historische Gebäude und Denkmäler. Wir laden Sie ein sich hier in die Geschichte einzulesen.

1. Die Bottwartalbahn

Die langersehnte und wirtschaftlich wichtige Bahnstrecke von Marbach bis Beilstein wurde 1894 eingeweiht, die Anschlussstrecke nach Heilbronn dann im Jahr 1899. Auf der Schmalspurstrecke konnten wichtige Wirtschaftsgüter ins Bottwartal gebracht werden. Der Personenverkehr ermöglichte es nun auch, Arbeitsstellen in größerer Entfernung anzutreten. Die Gaststätte zum Bahnhof, direkt neben dem Bahnhofsgebäude gelegen, profitierte von den steigenden Touristenzahlen, die das Bottwartal nun an den Wochenenden mit der Bahn erkundeten. Bis in die 1960 hinein stellte man steigende Fahrgastzahlen fest. Dennoch wurde die Strecke 1968 Jahre eingestellt und der Kleinbottwarer Bahnhof im gleichen Jahr abgerissen. Die Gleisanlagen wurden 1969 vollständig abgebaut. Lediglich zwischen Marbach und Steinheim blieb bis 1990 eine Güterbahnstrecke erhalten.

2. Die neue Kelter

Bereits 1888 hatte es Pläne gegeben, für die Weingärtner, deren Weinberge nicht in die herrschaftliche Kelter gebannt waren, eine eigene Gemeindekelter zu bauen. Aber erst nachdem 1934 die Winzergenossenschaft gegründet worden war, konnte 1936 die neue Kelter eingeweiht werden, in der jedes Genossenschaftsmitglied seine Trauben selbst verarbeitete und in Eigenregie verkaufte. 1950 wurde die Genossenschaft in eine Verwertungs- und Absatzgenossenschaft umgewandelt. 1969 erfolgte der Anschluss an die Bottwartalkellerei in Großbottwar. Das Gebäude diente einige Jahre als Weinbaumuseum und ist jetzt in Privatbesitz.

3. Die Mühle

Einst von der Herrschaft errichtet, wechselte die Mühle im 17. Jahrhundert mehrmals zwischen herrschaftlichem und Privatbesitz. Sie hatte einen Gerb- und zwei Mahlgänge und wurde ursprünglich unterschlächtig betrieben. 1792 wurde das Wehr erhöht und die Mühle nun oberschlächtig angetrieben. 1850 wurde die Mühle mittelschlächtig mit einem Gerbgang und drei Mahlgängen neu aufgebaut und gehörte Ende des 19. Jahrhunderts wieder den Herren auf Schloss Schaubeck. Jährlich fand nach der Ernte in Gegenwart zweier Urkundspersonen ein Probemahlen statt, um festzustellen, wieviel Mehl die Bürger vom Simri Frucht erwarten konnten (1 Simri = rund 22 Liter). Der Müller hatte für die Herrschaft jährlich 3 Tage Frondienst mit Ross, Esel oder Hand zu leisten und immer einen Hund für die Herrschaft zu halten. Heute ist die Mühle in Privatbesitz.

4. St. Georgskirche

An Stelle oder in Erweiterung einer bereits im 14. Jahrhundert erbauten Kapelle veranlassten die Herren Johannes und Dietrich von Plieningen im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts den Bau der St. Georgskirche. Im Jahr 1500 konnte sie geweiht werden. Die Kirche war sehr hochwertig ausgestattet, unter anderem mit farbigen Glasfenstern, die 1838 leider, weit unter Wert, verkauft werden mussten, um die Kirche durch den Erlös notdürftig zu renovieren zu können. Seit 1992/93 zieren wieder Kopien der Originalgläser die Fenster. Der Taufstein ist mit dem Wappen derer von Plieningen und der Jahreszahl 1500 versehen und stammt demnach aus der Stifterzeit. Auch ein Kruzifix an der Nordwand datiert in diese Zeit. Der sogenannte Stifterepitaph von Michael Lang, genannt Viktorin, zeigt verschiedene Familienmitglieder der ehrwürdigen Kirchenstifter Johannes und Dietrich von Plieningen. Das bedeutendste Kunstwerk, das die St. Georgskirche ziert, ist jedoch der Altar, der, nach Prof. Dr. Heinz Dollinger, 1505 von Hans Leinberger, einem unehelichen Sohn des späteren Kanonikus Dr. Johannes von Plieningen, gestaltet worden war. 

5. Das Pfarrhaus

Der stattliche Fachwerkbau mit überdachtem, zweiarmigem Treppenaufgang, wurde um 1688 von Amtmann Emanuel Georg erbaut. Von 1796 bis 1840 betrieb der Wirt Wagner hier das Gasthaus 'Rad'. Es war eine von drei Schildwirtschaften in Kleinbottwar, also Gasthäuser mit einer Beherbergungserlaubnis. In der hinter dem Pfarrhaus liegenden, ehemaligen Pfarrscheuer ist heute das evangelische Gemeindehaus untergebracht.

6. Die Dorfkelter

Die 1499 gebaute Dorfkelter gehörte der Herrschaft und war mit 4 Kelterbäumen ausgestattet. 1698 wurde sie wegen Baufälligkeit neu erstellt, 1749 repariert und 1838 wiederum abgebrochen und um 15 Schuh verlängert neu aufgebaut. In der Bannkelter mussten 23 Morgen Weinberge gekeltert werden. Weitere 28 Morgen, im Besitz des Hauses Württemberg, waren in eine eigene kleine Kelter gebannt, die mit einem Kelterbaum im Kelterweinberg stand und 1827 vom Staat an die Herrschaft von Burg Schaubeck verkauft wurde. Aber auch die Besitzer von nicht gebannten Weinbergen waren auf eine Kelter angewiesen. Gegen eine von der Gemeinde bezahlte Miete durften sie die herrschaftliche Kelter bis 1934 mitbenutzen.

7. Der Friedhof

Der älteste Friedhof war, wie allgemein üblich, um die Kirche herum angelegt. 1688 wird ein neuer Friedhof hinter dem Amtshausgarten genannt. 1716 wurde dieser wieder aufgegeben, weil er durch die Opfer der Franzosenstürme überfüllt war. Der dritte Friedhof lag gegenüber dem jetzigen. Das Gelände war aber so nass, dass man die Särge öfters mit Steinen beschweren musste, um sie versenken zu können. 1773 wurde daher der jetzige Friedhof angelegt. Hier befindet sich auch die Gruft der Familie Brusselle, sowie das Grab von Erwin Kreetz, einem deutschen Wehrmachtssoldaten, der am 17. April 1945, nur wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs im Kleinbottwarer Steinbruch hingerichtet und verscharrt worden war. Auf eine Initiative Kleinbottwarer Bürger hin wurde er schließlich, zusammen mit einem anderen Soldaten, auf dem Friedhof beigesetzt.

8. Die alte Apotheke

Bereits im Jahr 1768 eröffnete der Apotheker und Handelsmann Bernhold hier eine Apotheke. Er war mit seiner Familie aus Beilstein gekommen wo er von 1758 bis 1767 ebenfalls eine Apotheke betrieben hatte. Nach seinem Tod 1778 verkaufte seine Witwe das Haus und dazugehörige ‚Officien‘ an den Apotheker Kast, der die Apotheke 20 Jahre lang betrieb. Mit dem Tod seines Nachfolgers Pezold 1821 wurde die Apotheke geschlossen.

9. Das untere Schloss

Nach dem 30jährigen Krieg von Johann Caspar Megizer erbaut wurde das Gebäude 1693 bei den Franzoseneinfällen bereits wieder zerstört. Der kaiserliche Rat Johann Sebastian von Gaisberg baute es bis 1706 für seinen Sohn Major Friedrich von Gaisberg mit einem großen Keller wieder auf. Die herrschaftliche Kelter und das Weinlager waren nun hier untergebracht. Später wurde das untere Schloss Rentamt und wird auch heute noch im Volksmund als Amtshaus bezeichnet.

1814 wurde im Amtshaus Eduard von Zeller geboren, der Sohn eines damaligen Verwaltungsbeamten. Nach seiner Schulzeit im evangelischen Seminar in Maulbronn studierte von Zeller in Tübingen Theologie und promovierte zum Doktor der Philosophie und der freien Künste. Zeller wurde in die Preußische, Bayerische und Österreichische Akademie der Wissenschaften aufgenommen und erhielt 1877 den Orden Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste. Nach Jahren der Lehrtätigkeit an den Universitäten von Bern, Marburg, Heidelberg und Berlin lebte er ab 1895 bis zu seinem Tod 1908 in Stuttgart.

10. Die Burg Schaubeck

Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1272, als die Ministerialen Bertold und Konrad von Schaubeck (Schobegge), badische Lehensleute und Marschälle von Besigheim am Neckar, begannen, die Burg auf den Überresten eines römischen Landhauses zu errichten. Das Gut ging an verschiedene Besitzer, und erlebte schließlich seine Blütezeit unter den Herren von Plieningen (1480-1641), die der burg ihre heutige Gestalt gaben. Trotz der Umbauten ist die wehrhafte Charakteristik der Burg bis heute erhalten geblieben. Über die Töchter der Plieninger gelangte der Besitz an die Herren von Gaisberg und schließlich durch Verkauf an die Familie von Kniestedt. Dieses Geschlecht starb mit Carl Freiherr von Kniestedt-Schaubeck 1853 aus, und die Burg fiel anschließend an Felix Freiherr von Brusselle. Über seine Tochter Sophie ging die Burg 1877 an das Geschlecht Adelmann von Adelmannsfelden über. 1914 wurde sie der Familie Graf Adelmann vererbt. Wie sein Vater hat sich der Jurist Michael Graf Adelmann sehr um den Weinbau verdient gemacht. Heute führt Felix Graf Adelmann den Weinbaubetrieb weiter.

11. Das mittlere Schloss

Es wurde von 1541 bis 1543 von Hans Dietrich von Plieningen, dem späteren Landhofmeister als „Neuschaubeck“ erbaut. Um das Jahr 1639 ging das Schloss in Flammen auf und wurde nach 1663 von Wolfgang Friedrich von Eltershofen wieder aufgebaut. Über das letzte Fräulein von Eltershofen ging der Besitz an die Familie von Gaisberg und durch Verkauf an die Herren von Kniestedt, die von 1765 bis 1853 auf Burg Schaubeck ansässig waren. 1771/74 verkauften die von Kniestedts das mittlere Schloss nebst zwei Morgen Schlossgarten und zwei Scheunen an Kleinbottwarer Bürger. Nur das 1765 erbaute Schafthaus und de Hälfte des kellers bleibt noch herrschaftlich. Historisch besonders interessant ist Hausnummer 6 mit einem massiven Erdgeschoss vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Die nördliche Doppelhaushälfte ist im Wesentlichen im Zustand von 1669 erhalten.

12. Das Marquardt'sche Haus

Das ehemalige Wohnhaus des Schultheißen Metz wurde 1619 erbaut. 1688 bewohnte es Schultheiß Küppeln. 1787 wurde es umgebaut und zeigt im Erdgeschoss noch eine Eckquaderung und einen Rundbogeneingang mit aufgedoppelter Rautentür und reicher Beschlagsumrahmung von Melchior Gockheler.

13. Rathaus und Schule

1688 wurde in Kleinbottwar der erste Unterricht erteilt. 1747 musste das Knapper-Greinersche Privathaus in der Kirchgasse, in dem die Schule seit 1719 untergebracht war, wegen völliger Baufälligkeit aufgegeben und ein neues Schulhaus erbaut werden, in dem auch eine Ratsstube eingerichtet wurde. Vorher fanden die Gerichtstage in der oberen Stube des Gasthauses zum Hirsch statt. 1795 war das Rathaus mit zwei Räumen für den Gemeinderat, mit zwei Schulzimmern und der Wohnung des Schulmeisters ausgestattet. Wohl durch Brandstiftung brannte das Gebäude 1808 mit zwei anderen Wohnhäusern und einer Scheune ab und musste erneut errichtet werden.

Bis 1954 befand sich die Schule noch in diesem Gebäude. Heute nutzt das Bauamt der Stadt Steinheim das Gebäude.

14. Das Gasthaus Hirsch

Am Ende des Dreißigjährigen Krieges konnte der damalige Besitzer, Caspar Reeb, das Gasthaus Hirsch nicht mehr weiter betreiben und verkaufte an Wendel Händlin aus Beilstein. 1688 ist der Verkauf an die Herrschaft dokumentiert. 1717 geht das Haus wieder in Privatbesitz über. Wirt ist jetzt Johann Jakob Zillhardt. Er war von Haus aus Metzger und mit solchen Kräften ausgestattet, dass er einmal 5 Dragoner in seiner Gaststube überwältigte, um einem bedrohten Schumacher zu helfen. Aber gegen eine Pistolenkugel, die der Oberst Johann Anton von Wartmann im Streit auf ihn abgeschossen hatte, konnte auch Zillhardt nichts ausrichten. Am 15. Oktober 1720 erlag er seiner schweren Bauchverletzung und hinterließ vier Waisen und ein ungeborenes Kindlein. Der Oberst wurde zur Verantwortung gezogen und am 30. Juni 1721 vom Esslinger Scharfrichter in Kleinbottwar mit dem Schwert hingerichtet.

Vor dem Bau des Schul- und Rathauses 1747 wurden in der oberen Stube des Hirsch Gerichtstage abgehalten.1822 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit vom Besitzer, dem Radwirt Wagner, abgebrochen und erst 1837 vom neuen Besitzer Johann Schweinle wiederaufgebaut. Über 350 Jahre konnte der Gastbetrieb im Hirsch aufrechterhalten werden und das bei zeitweise sieben Wirtschaften am Ort, wie aus dem Jahr 1872 dokumentiert. Damals hatte Kleinbottwar 771 Einwohner.