Steinheimer Klimathon: Stadt Steinheim an der Murr

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1. Steinheimer Klimathon

vom 4. Oktober bis 14. November 2021

Nach sechs Jahren des Steinheimer STADTRADELNS starten wir dieses Jahr mit einer weiteren Klimaschutz-Aktion für alle Bürger:innen in Steinheim, Kleinbottwar und Höpfigheim! Wir weiten die Möglichkeiten der klimafreundlichen Entscheidungen auf sieben Lebensbereiche aus. Zusätzlich zur Mobilität werden somit auch die Kategorien Digitales Leben, Ernährung, Freizeit, Konsum, Wohnen und Urlaub angesprochen.

Mach mit beim 1. Steinheimer Klimathon! Der App-basierte Klima-Marathon beginnt am 4. Oktober 2021 und dauert 42,195 Tage, also ca. 6 Wochen. In diesem Zeitraum kann durch verschiedene Challenges der eigene CO₂-Fußabdruck verkleinert und dadurch Punkte gesammelt werden. Es wird drei verschiedene Teams geben: Steinheim, Höpfigheim und Kleinbottwar. Welchem Team du dich anschließen möchtest, bleibt dir überlassen. Wähle z.B. deinen Wohnort, Arbeitsort oder den Ort, wo du zur Schule gehst oder im Sportverein bist.

Nach Ende des Aktionszeitraums werden unter allen Teilnehmenden Preise verlost - lass dich überraschen!

Schon gewusst?

Aktuell erzeugt laut Umweltbundesamt jeder Bundesbürger durch seinen Lebensstil im Schnitt 11,6 Tonnen CO₂ pro Jahr. Das Ziel ist auf unter 1 Tonne CO₂ pro Person und Jahr zu kommen.

FAQ

Um was geht es?

Der vom Klimastartup worldwatchers konzipierte Klimathon ist eine Aktion für alle Bürger:innen einer Kommune, um gemeinsam wirksame Maßnahmen für Klimaschutz im Alltag kennen zu lernen und umzusetzen.

Im Einzelnen heißt das:

  • die Bereitschaft der Bürger:innen zum Klimaschutz zu fokussieren und sichtbar zu machen
  • den „Klimabewegten“ konkrete messbare Handlungsoptionen vorzustellen
  • den Einfluss einer einzelnen Person sichtbar zu machen und diese Person in ihrer Selbstwirksamkeit zu bestätigen
  • die Gemeinschaft der Klimabewegten zusammen zu bringen
  • die Kraft, die in der Gemeinschaft liegt, sicht- und messbar zu machen

Wie groß ist der eigene CO₂-Fußabdruck und wie kann man ihn verkleinern? Was bedeutet es eigentlich klimaneutral zu leben? Und wie viel Treibhausgase können wir zusammen in Steinheim vermeiden? Finden wir es heraus!

Wie kann ich mitmachen?

  1. Die kostenlose App "Klimakompass" von worldwatchers herunterladen: Android oder Apple.
  2. Die App starten, auf Klimathon gehen (der kleine Läufer rechts unten),
  3. Aktionscode für das ausgewählte Team eingeben. Für das Team Steinheim: 1sk2021-stm, für das Team Höpfigheim: 1sk2021-hpf und für das Team Kleinbottwar: 1sk2021-kbw. Dann erscheint ein kurzer Begrüßungsbildschirm und du bist für den Klimathon registriert.
  4. Am besten gehst du zunächst einmal auf „Rechner“ und ermittelst deinen persönlichen jährlichen CO₂-Fußabdruck (dauert ca. 5 min). Damit kannst du schon einmal einordnen, wie gut sich dein Konsumverhalten und das Klima vertragen - und verdienst schon den ersten Klimathon-Punkt.
  5. Suche dir nun aus den über 30 Challenges Wochenaufgaben aus, denen du dich stellen magst. Du kannst mehrere Herausforderungen zur gleichen Zeit annehmen. Wenn du eine Wochenaufgabe erfüllt hast, markiere sie mit einem Klick auf dem grünen Feld „Geschafft“. Sie fällt dann aus der Aufzählung „Offene Challenges“ raus und taucht am Ende der Woche in der Kategorie „Beendete Challenges“ auf. Die erworbenen Klimapunkte bekommst du unter dem Aktionslogo angezeigt.

Muss ich bei den Challenges eine bestimmte Reihenfolge einhalten?

Nein, die Challenges können jederzeit im Rahmen des Klimathons durchgeführt werden. Such dir diejenigen aus, die du umsetzen kannst und möchtest. Gerne auch parallel und aus verschiedenen Lebensbereichen. Voraussetzung für die bestätigte erfolgreiche Challenge ist, dass du sie mindestens eine Woche durchgehalten hast. Der Wochenzeitraum gilt natürlich nicht für die vereinzelten Challenges, bei denen man sich rein gedanklich mit etwas
befassen soll - Stichwort Achtsamkeit für klimabewusste (Kauf-)Entscheidungen oder Urlaubsmöglichkeiten.

Wann ist eine Challenge eigentlich eine Challenge ?

Eine Frage die in dieser Art häufig kommt: Wenn ich z.B. immer mit dem Rad zur Arbeit fahre, kann ich dann für mich die Challenge „mit dem Fahrrad statt Auto zur Arbeit“ werten? Wenn ich Vegetarier:in bin, kann ich dann die Challenge „Fleischlose Woche“ abhaken?

Zunächst: Es ist grundsätzlich toll, dass diese klimafreundlichen Verhaltensweisen zu deinem Lebensstil gehören. Generell würden wir dir diesen Erfolg, die Challenge abzuhaken, von Herzen gönnen. Aber „Challenge“ bedeutet ja Herausforderung und das ist sie für dich an der Stelle ja einfach nicht mehr, oder? Und wir bewerten bei den Klimathons in der Auswertung das Einsparpotential, dass sich durch Verhaltensänderungen ergibt. Und das ist bei dir dann ja in diesem Fall sowohl leider als auch gottseidank nicht mehr gegeben. Insofern - leider - keine Punkte.

Was sind die Paten Challenges?

Der Klimathon soll für möglichst alle Bürger in Steinheim sein. Nun ist es aber so, dass nicht jeder ein Smartphone besitzt oder wenn er eines hat, vielleicht nicht so gut wie du damit umgehen kann. Für diese Personen hast du deswegen die Möglichkeit, jede Challenge genau einmal für jemanden anderen auf deiner App für den Klimathon zu werten, wenn er sie erfüllt hat. Die Challenge wird dann natürlich auch im Gesamtergebnis mit gewertet.

Wofür stehen die Punkte bei den Challenges?

Bei dieser Antwort wird es etwas mathematisch. Ziel des Klimathons und der worldwatchers App „klimakompass “ ist es, jeden Menschen dazu zu befähigen, in seinem Alltag effektiv an der Erreichung der Pariser Klimazielee mitzuwirken. Zur Erinnerung: Die Weltgemeinschaft hat 2015 auf der Pariser Klimakonferenz das Ziel ausgerufen, die Erderwärmung auf max. 1,5 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dazu ist es notwendig, dass wir bis 2030, also innerhalb der nächsten 10 Jahre global pro Kopf nur noch maximal 2,5 t CO₂ „verbrauchen“. Aktuell liegen wir in Deutschland im Schnitt bei 11,2 t CO₂. Die Aufgabe ist also von 11,2 auf 2,5 t zu kommen, das macht eine Differenz 8,7 t. Das sind bei einer gleichmäßigen Reduktion, mit der wir alle ab sofort beginnen sollten, pro Jahr 870 kg. Das ist die Vorgabe, um gemeinsam den Klimawandel zu stoppen.

Die Punkte der Challenges stehen für den prozentualen Anteil an dem vorgenannten jährlichen Reduktionsziel von 870 kg. Und zwar für den Fall, dass man die Challenge nach der einen Woche des Klimathons in seinen Lebensstil dauerhaft integriert. Das lässt sich am besten an drei Beispielen verdeutlichen:

Challenge „Ersetze Margarine durch Butter“:
1 kg Butter erzeugt 23,8kg CO₂. Deutsche konsumieren 5,79 kg Butter pro Jahr. Das macht
137,8 kg. Wenn man auf Margarine umsteigt, spart man 95% => 129,5kg. Das sind 14% von 910 kg => 14 Punkte.

Challenge „Vegetarische Woche“:
Pro Jahr verzehren Deutsche pro Kopf 60 kg Fleisch, vor allem Schwein, Huhn und Rind. In Summe wird bei der Viehmast über eine halbe Tonne => 557kg CO₂ erzeugt. Das entspricht 62% des Einsparziels => 62 Punkte.

Challenge „Pendler Umstieg Auto Fahrrad":
Im Durchschnitt beträgt die einfache Fahrstrecke eines deutschen Pendlers 17 km. Das macht 34 km pro Tag und 1,387 t (D) CO₂ pro Jahr. Wenn du bei dieser Strecke z.B. auf ein E-Bike umsteigst, sparst du 98%
CO₂ ein, das sind 1,356 t. Und die entsprechen 149% des jährlichen Einsparziels => 149 Punkte.

Wofür steht eigentlich das startup worldwatchers?

Worldwatchers ist mit der Idee gegründet worden, dir als Verbraucher komplette ganzheitliche Transparenz bezüglich deines CO₂ Verbrauchs zu bieten, über alle Lebensbereiche hinweg. So dass
du jede deiner Lebensgewohnheiten/-Gegebenheiten, Handlungen und Konsumentscheidungen in Bezug auf ihre Klimawirkung messbar einordnen kannst. Die Vision der App ist, wenn wir sie gerne auch mit deiner Hilfe weiterentwickelt haben, eine Art „Fitness Tracker“ für’s Klima, mit der du dein „CO₂ Budget“ jederzeit messen und optimieren kannst. So dass wir alle gemeinsam noch die Pariser Klimaziele erreichen.

Inhalte - Lebensbereiche

Wo stehen wir als Gesellschaft aktuell?

Wenn man sich das CO₂-Profil des durchschnittlichen Bundesbürgers auf dem vom Umweltbundesamt betriebenen CO₂-Rechner ansieht, fällt eines auf: Es sticht kein Bereich extrem heraus! Die drei zentralen Bereiche Wohnen, Mobilität und Ernährung, nennen wir sie einmal die "Grundbedürfnisse“ modernen Lebens, liegen mit jeweils um die 2 t pro Jahr in etwa gleichauf. Darüber liegt nur der Bereich „Sonstiger Konsum“ mit über 3,5 t pro Jahr.

Ohne tiefer ins Detail zu gehen bedeutet diese Aufteilung, dass es nicht „den einen“ Bereich gibt, an dem wir den Klimaschutz zentral festmachen und möglichst schnell aufholen können. Wir müssen uns jeden Bereich im Detail ansehen und für uns analysieren, wo wir die größten CO₂-„Hotspots“ haben. Und dann für uns entscheiden, wo wir für unseren persönlichen Lebensstil die geeigneten und passenden Ansatzpunkte finden, um unseren CO₂-Fußabdruck nachhaltig zu verringern.

Mobilität

Deutschland ist Auto- und Pendlerland. Individualmobilität wird großgeschrieben und das Auto ist bei vielen noch immer „liebstes Kind“. Leider ist das Auto aber auch ein immenser CO₂-Faktor. Je verbrauchtem Liter Diesel oder Benzin landen ca. 2,5kg CO₂ in der Luft. Auf den Kilometer gerechnet sind das selbst bei einem sparsamen Auto mit nur 5 Liter Verbrauch 12,5 kg pro 100km, bei 10 Liter Verbrauch sind es schon 25 kg für 100km. Zum Vergleich: Auf 2.500 kg CO₂ Gesamtverbrauch pro Jahr müssen wir zur Erreichung der Pariser Klimaziele herunter. Nur 142 km mit einem Auto mit Verbrennungsmotor sind also bereits 1% des Gesamtbudgets für 2030.

Fahre ich mit einem Auto im Jahr als Pendler 10.000 km (was einem einfachen Arbeitsweg von 22km entspricht), sind das dann bei einem mittleren Verbrauch von 7l je 100 kg 1,75t CO₂ - oder 70% meines Gesamtbudgets für 2030. Das Einsparpotential in Sachen Mobilität ist also immens. Wenn du es mit dem Klimaschutz ernst meinst, lohnt es sich, einen Blick auf dein Mobilitätsverhalten werfen. Alternativen für den Arbeitsweg wie ÖPNV, Fahrrad, E-Bike oder
die Installation einer Fahrgemeinschaft sind bedenkenswert. Jenseits des schieren Verbrauchs von Autos sollte man auch die Produktion eines PKW im Blick haben: Je nach Ausstattung und Größe entstehen für einen Kleinwagen mit Verbrennungsmotor 3t CO₂. Für reine E-Autos sind es bis zu 13,5 t CO₂ (deutsches E-Auto der Kompaktklasse), also mehr als 5 Jahresbudgets im Jahr 2030. Insofern sind auch die vielfältigen Angebote hinsichtlich
Car-Sharing definitiv einen Blick wert.

Digitales Leben

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche via Smartphone, Smart TV, Tablet & Co. ist eine faszinierende und vielschichtige Welt. Obgleich sie aber „nur“ virtuell exisitiert, ist ihr Einfluss auf das Klima keinesfalls virtuell sondern real. Der Stromverbrauch des Internets erzeugt aktuell genau so viel CO₂ wie der gesamte internationale Flugverkehr. Jede E-Mail, jeder gestreamte Film, jedes Foto, das ich teile - alles erzeugt und  benötigt Speicherplatz auf den weltweit verteilten Serverfarmen, deren Energieverbrauch bei weitem noch nicht mit klimaneutral erzeugtem Strom gedeckt wird. Schau dir also einmal die Challenges an, sicher findest du die ein oder andere Maßnahme, die du mit Leichtigkeit umsetzen kannst.

Wohnen

„Trautes Heim - Glück allein“ - unsere gute Stube bietet uns vielfältige Möglichkeiten des CO₂-Sparens. Sei es beim Heizen, beim Spülen oder bei der Wahl des Stromanbieters. Vielfaches Erstaunen ruft für gewöhnlich das das Thema „Duschen“ hervor: hättest du gedacht, dass eine Minute warm duschen etwa soviel CO₂ erzeugt wie 1,5 km Autofahren mit einem Mittelklasse Pkw?* Was ja bedeutet, dass CO₂-technisch die durchschnittliche „deutsche“ Dusche von 6 Minuten am Tag 9 km Autofahren entspricht. Die Dusch-Challenge findest du deswegen gleich in doppelter Ausführung, so dass du zweimal die Möglichkeit hast, hier effektiv an deinem Footprint zu arbeiten

* Bei Öl, Gas oder Fernwärme

Ernährung

Das Thema Ernährung ist in Sachen Klimaschutz sehr häufig in den Medien. Zu Recht, gibt es doch einfach einige Produkte, deren schädliche Auswirkungen auf das Klima unbestritten sind. Eine eindrucksvolle Grafik dazu findest du hier. Bei diesen Lebensmitteln, und das sind in allererster Linie tierische Produkte, sagt den meisten von uns der gesunde Menschenverstand „weniger ist mehr“. Zur Ernährung zählt natürlich auch das Trinken. Auch hier sind zwei spannende Aspekte: Das neue deutsche „Volksgetränk“ Kaffee sowie das Thema Mineralwasser. Du findest hierzu zwei sehr wirksame Challenges.

Freizeit - Urlaub

Die Bereiche Freizeit und Urlaub wird nicht nur, aber häufig maßgeblich mit der damit verbundenen Mobilität zum Klimaproblem. Zum Thema Urlaub: Das Flugzeug ist keine Wahl „pro Klima“. Im Schnitt sitzen die Deutschen 6 Flugstunden pro Urlaub - macht gleich 920 kg CO₂. Auch die Mobilität am Wochenende: der Deutsche legt Samstag und Sonntag im Schnitt 77 km zurück - macht bei 52 Wochen 4.000 km - das macht nochmal eine Tonne CO₂ aus. Sowohl beim Urlaub, als auch bei der Freizeitgestaltung: Einfach einmal nach Goethes Motto „Warum in die Ferne schweifen …“ verfahren. Es gibt viele Alternativen, sowohl für die Naherholung als auch für die alljährliche Ferienzeit.

Sonstiger Konsum

Das „Beste“ kommt zum Schluss: das Thema Konsum. Denn die drei Lebensbereiche Wohnen, Ernährung und Mobilität stehen zwar, wenn es um das Thema CO₂ geht, in der öffentlichen und medialen Wahrnehmung stets im Vordergrund, den „Spitzenplatz“ in Sachen CO₂-Emissionen nimmt aber unser privater „sonstiger Konsum“ ein. Das sind alle Verbrauchsgüter und Gegenstände, im Volksmund Konsumgüter genannt, die wir uns jenseits von unserer Ernährung im Supermarkt, online oder beim lokalen Einzelhändler so gönnen von Hygieneprodukten, Kleidung, Schmuck über Elektronik bis hin zu Möbeln. Das dies so ist (der Konsum als CO₂-“Spitzenreiter“) erschließt sich dir mit dem Hinweis, das für alle diese Produkte, die uns umgeben und unsere Häuser und Wohnungen füllen, Unmengen an Rohstoffen benötigt werden. Und allein für die Förderung von Rohstoffen noch bevor sie in die Weiterverarbeitung gehen wird die Hälfte des globalen CO₂-Ausstoßes „benötigt“.