Quartierskonzept Steinheim Nord-West: Stadt Steinheim an der Murr

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Quartierskonzept Steinheim Nord-West

Aufbruch Wärmewende

Klimaschutz wird immer wichtiger. Da ein Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland auf das Konto der Heiz- und Warmwasserversorgung geht und davon nur 14% aus erneuerbaren Energien stammen, starten wir jetzt das Projekt „Quartierskonzept Steinheim Nord-West – Aufbruch Wärmewende“. Dafür entwickelt die Stadt Steinheim an der Murr gemeinsam mit der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. ein Konzept für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Wir beginnen dabei mit dem in der Karte rot dargestellten Bereich – östlich und westlich des Schulgeländes. Die blauen und ockerfarbenden Bereiche werden voraussichtlich in Zukunft folgen.

Ziel ist es, Maßnahmen zu erarbeiten, die nachhaltig den Energieverbrauch senken, erneuerbar die Wärme in Gebäuden bereitstellen und die Wohnqualität im Quartier verbessern. Dabei werden städtebauliche, denkmalschützende und soziale Aspekte des Wohnens, der Wärmeversorgung, des Klimaschutzes und der Lebensqualität zusammen betrachtet. Unter anderem prüfen die Expert*innen wie wir unser existierendes Nahwärmenetz im Schulgelände technisch, finanziell und ökologisch sinnvoll erweitern können.

Auf dieser Seite informieren wir interessierte Anwohner*innen, Unternehmer*innen und andere Akteure über Aktionen und Angebote für Bürger*innen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Newsletter

Wenn Sie per E-Mail über das Projekt informiert bleiben möchten, melden Sie sich gerne für den Newsletter an.

Wie läuft das Quartierskonzept ab?

Zur Zeit befinden wir uns bei Schritt 1 und 2.

1. Datenerhebung, Begehung vor Ort, Fragebogen

Damit ein Konzept für das Quartier entwickelt werden kann, braucht es valide Daten. Diese erhalten wir durch eine Fragenbogenaktion zu Ihren Häusern, Daten von der Stadt (z.B. zu unterirdischen Leitungen) und durch Begehungen vor Ort. Erfasst werden Energiebedarfe und wie Warmwasser und Heizungswärme erzeugt werden.

2. Potentiale identifizieren zur Steigerung Erneuerbarer Energien und zum Energiesparen

Wir untersuchen, welche Möglichkeiten zum Energiesparen existieren (z.B. Wärmedämmung) und welche Quellen Erneuerbarer Energien vor Ort genutzt werden können, z.B. (Dach-)Flächen für PV-Anlagen, Solarthermie, Holzhackschnitzel.
Dazu zählt die Untersuchung, in wie weit das Nahwärmenetz im Schulcampus auf die Wohngebäude im Quartier ausgeweitet werden kann.

3. Unterschiedliche Versorgungkonzepte für Wärme des Quartiers berechnen

In einem Energieversorgungskonzept werden verschiedene Möglichkeiten, das Quartier mit Warmwasser und Raumwärme zu versorgen, berechnet und nach ökologischen und ökonomischen Kriterien sowie Machbarkeit bewertet. Hier fließen die Ergebnisse der Schritte 1 und 2 mit ein. Dazu gehören dezentrale Lösungen (einzelne Heizungsanlagen in Ihren Häusern) und mehrere Varianten einer Erweiterung des Wärmenetzes.

4. Beteiligung von Bürger*innen

Wir sammeln Schwierigkeiten, Wünsche und Ideen von Bürger*innen im Quartier und möchten für und mit Ihnen gemeinsam Gestaltungsmöglichkeiten erarbeiten. Wichtige Themen sind beispielsweise Gehwege, Grünflächen, Straßenübergänge, Fahrradwege, Lärm, Luftverschmutzung oder Begegnungsmöglichkeiten.
Außerdem gibt es Informationsangebote zu Energieberatungen, Gebäudesanierungen, Ergebnisse der Daten- und Potentialerhebungen sowie den Wärmeversorgungskonzepten.

5. Maßnahmenkatalog

Abschließend entwickeln wir einen für Ihr Quartier spezifischen Maßnahmenkatalog.
Dieser beinhaltet verschiedenen Maßnahmen, um die Wohnqualität im Quartier weiter zu verbessern. Aufbauend auf dem Energieversorgungskonzept werden Maßnahmen zur energetischen Optimierung und Versorgung des Gebäudebestands vorgeschlagen. Genauso werden auch die mit Ihnen erarbeiteten Verbesserungsvorschläge und Lösungen für Ihr Quartier in konkret umsetzbare Maßnahmen überführt.
 

6. Realisierungskonzept

Zusammen mit der Verwaltung, dem Bürgermeister und dem Gemeinderat erarbeiten wir ein Konzept, in dem beschrieben wird wie und wann welche der Maßnahmen des Maßnahmenkatalogs umgesetzt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass das Quartierskonzept nicht nur graue Theorie bleibt, sondern zu realen Verbesserungen in Steinheim beiträgt.

Fragensammlung

Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail mit Ihren Fragen zum Quartierskonzept oder der Untersuchung zur Nahwärmeversorgung. Wir kommen dann auf Sie zu. Bei einer ausreichenden Anzahl an sich wiederholenden Fragen, werden wir zusätzlich auf dieser Website eine Frage-Antwort-Sammlung (FAQ) bereit stellen.

Aktionen und Veranstaltungen

Online-Veranstaltung am 28.04.2021: Heizung der Zukunft - Möglichkeiten im Überblick

Am Mittwoch, den 28.04. bietet die Energieagentur Kreis Ludwigsburg eine Online-Veranstaltung zu der Frage an: Wie kann in Zukunft CO₂-arm und trotzdem günstig geheizt werden? Eine Heizung muss das Gebäude heizen und warmes Trinkwasser erzeugen. Gleichzeitig soll sie aber auch günstig, wartungsarm, umwelt- und klimafreundlich sein.

Neben der Möglichkeit verschiedener Einzelheizungen wie Gasthermen, Pelletheizungen oder Wärmepumpen werden in der Onlineveranstaltung auch die Vor- und Nachteile eines Nahwärmenetzes vorgestellt. Hierbei wird ebenfalls darauf eingegangen, welche Lösungen sich im Quartier besonders anbieten. Auch die Frage nach der Zukunftsfähigkeit stellt sich spätestens seitdem dieses Jahr eine – jährlich steigende - CO₂-Steuer eingeführt wurde.

Des Weiteren wird vorgestellt wie der Ablauf einer Untersuchung und Planung eines möglichen Nahwärmenetzes aussieht und wie der aktuelle Status im Quartier ist. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es die Möglichkeit eines kurzen gemeinsamen Austausches.

Die Veranstaltung findet online von 19:00 – 20:30 Uhr statt, der zeitliche Ablauf und die Inhalte sind im Programm dargestellt. Über dieses Formular können Sie sich anmelden. Nach der Anmeldung erhalten Sie alle weiteren Informationen zur Online-Teilnahme. Die Veranstaltung richtet sich an die Bewohner:innen im Gebiet des Quartierskonzepts – gerne können Sie aber auch an der Veranstaltung teilnehmen, wenn Sie außerhalb des Quartiers wohnen. Für weitere Fragen können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden.

Wir freuen uns auf Sie - Ihr Team der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V.

Auftakt- und Informationsveranstaltung am 19.11.20 - zum Nachlesen

Als Auftakt zu diesem Projekt hat unsere erste Bürger*innen - Informationsveranstaltung am 19. November um 19:00 Uhr stattgefunden. Dort haben wir über die Hintergründe und Ziele, sowie Beteiligungsmöglichkeiten des Projektes berichtet. Auf Grund der derzeitigen Situation hat die Veranstaltung leider online stattfinden müssen. Die Präsentation der Informationsveranstaltung steht Ihnen hier zum Nachlesen zur Verfügung.

Energieberatung

Vereinbaren Sie als Bürger*in der Stadt Steinheim einen Termin zur Energieberatung bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg e.V. Sie werden von zertifizierten Energieberater*innen neutral und individuell z.B. zu energetischer Gebäudesanierung, zu Wärmeverlusten oder dem Einsatz von Erneuerbaren Energien in Ihrer Heizungsanlage beraten. Außerdem erhalten Sie Informationen zu Fördermöglichkeiten und für Sie relevante gesetzliche Vorgaben.
Manche Beratungen sind für Sie kostenlos, für etwas ausführlichere Beratungen zahlen Sie einen Eigenbetrag von 30€.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Energieberatung finden Sie auf der Homepage der Energieagentur Kreis Ludwigsburg e.V. oder rufen Sie für eine Terminvereinbarung direkt an: Telefonnummer: 07141 68 693 0.

 

Fragebogenaktion

Wir haben von rund 25% der Häuser ausgefüllte Fragebögen erhalten! Vielen Dank für Ihre tatkräftige Hilfe! Zurzeit befinden wir uns in der Durchsicht und Zusammenfassung der Antworten.

Mitte November 2020 verschickten wir an die Haushalte und Gebäudeeigentümer*innen des Quartiers (der rot umrandete Abschnitt der Karte), einen Fragebogen. Dieser beinhaltete Fragen zu dem Alter und dem Sanierungszustand des Gebäudes, der Heizungsanlage sowie Fragen zum Mobilitätsverhalten und zu Wünschen in Ihrer Wohnumgebung.

Da Sie Ihre Wohnumgebung und Wünsche am besten kennen, können wir dadurch sehr viel detaillierter den Verbrauch, die technischen Potentiale und konkrete CO₂-einsparende Maßnahmen gegeneinander abwiegen. In kommenden Workshops können wir dann mit Ihnen Gestaltungmöglichkeiten für Wünsche und Lösungen von Problemen erarbeiten (z.B. schmale Bürgersteige, Treppen, Grünflächen). Wir haben zahlreiche ausgefüllte Fragebögen erhalten, ca. von 25% der Häuser aus dem Gebiet! Das ist eine bemerkenswerte Anzahl und wir danken Ihnen für Ihre Angaben sowie der Schilderung von Wünschen und Verbesserungsvorschlägen für Ihre Wohnumgebung.

Wissenswertes zur Wärmewende und zu Wärmenetzen

Wärmewende – was ist das und warum ist sie wichtig?

  • Energiewende ist mittlerweile ein allseits bekannter Begriff – der Wandel von Energiegewinnung aus Erdgas, Erdöl und Kohle hin zu Windkraft, Sonnenenergie, Geothermie (Erdwärme) und Wasserkraft – die Zukunft der Energie.
  • Um klimaneutral zu sein, müssen wir nicht nur den Strom klimaneutral herstellen, sondern auch unsere Nahrung, wie wir uns fortbewegen, wie wir warmes Wasser bereitstellen und womit wir heizen. Die beiden letzten Punkte – die Warmwasser- und Heizungsversorgung – ist Teil der Wärmewende.
  • Die Wärmeende ist wichtig, weil ein Drittel der in Deutschland genutzten Energie für Wärme verbraucht wird und davon sind nur 14% aus erneuerbaren Quellen. Im Gegensatz zum erneuerbaren Strom, hat sich dieser Anteil in den letzten Jahren kaum verändert. Dies wollen wir ändern.

Informationen zu Wärmenetzen und anderen klimafreundlichen Heizungsanlagen

Grundsätzlich kann über verschiedene Techniken erneuerbar geheizt werden, z.B. durch:

  • Sonnenenergie (Solarthermie)
  • Holz
  • Biogas
  • Brennstoffzellen
  • Industrielle Abwärme (überschüssige Wärme der Industrie)
  • Geothermie (Wärme aus der Erde)
  • Wärmepumpe (am besten mit erneuerbarem Strom)
  • Wärmenetze 

Eine Übersicht der verschiedenen Techniken finden Sie auf der Informationsseite "Wärmewende". Informieren Sie sich dort gerne auch speziell zu Wärmenetzen (Fern- und Nahwärme) oder werfen Sie einen Blick auf diese Informationsbroschüre der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW).