Aktuelles zum Thema Umwelt: Stadt Steinheim an der Murr

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Startschuss für das Modellprojekt Solnet

Artikel vom 12.04.2022

Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Stadtverwaltung und der Ludwigsburger Energieagentur LEA zur Auftakt- und Infoveranstaltung zum Projekt Solnet Steinheim. „Wir haben bislang eine Menge Papier produziert, jetzt müssen wir das Projekt mit Leben füllen“, sagte Bürgermeister Thomas Winterhalter in seinen einleitenden Worten. Stadt und LEA sehen sich als Lösungsanbieter für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer: Vor dem Hintergrund des Klimawandels sowie immer knapper und teurer werdenden Rohstoffen wie Erdgas und drohenden Versorgungsengpässen ist die Nahwärmeversorgung des Quartiers um das Schulzentrum in Steinheim eine zukunftsfähige Alternative zur Beheizung und Warmwasserversorgung. Überzeugt vom Leuchtturmprojekt Solnet ist auch der Bund: Zuschüsse in Höhe von rund 5,3 Millionen Euro kann die Stadt abrufen – vorausgesetzt, die Anschlussquote wird erreicht und alle Maßnahmen können bis Ende 2025 abgerechnet werden.

Rund 400 Häuser mit 800 Wohneinheiten umfasst das Gebiet, viele davon in den 70er und 80er Jahren errichtet und überwiegend noch mit Gas- und Ölheizungen ausgestattet. Anselm Laube, Geschäftsführer der LEA, sprach die Sorgen und Nöte der Immobilienbesitzer:innen direkt an: „Wie bekomme ich künftig mein Haus zuverlässig warm? Was muss ich dafür tun, um bei Solnet mitmachen zu können? Und was kostet das alles?“ Antworten auf diese Fragen lieferten die Vorträge von Anselm Laube und Raphael Gruseck, Experte bei der LEA für die Wärmewende & Kommunalen Klimaschutz. Hier finden Sie die Vortragsunterlagen zum Nachlesen (PDF-Datei)

Auf großes Interesse stieß der zweite Teil der Veranstaltung: Hier gab es die Gelegenheit, Fragen in kleiner Runde an einem der Besprechungstischen mit Anselm Laube, Raphael Gruseck und Florian Kamp durchzusprechen. Florian Kamp steht außerdem ab sofort als Sanierungsmanager für unverbindliche und kostenfreie Beratungsgespräche zur Verfügung – er ist per E-Mail, telefonisch (07144 263 173) oder per Online-Formular erreichbar.

Solnet setzt auf die so genannte „multivalente Wärmeerzeugung“, im konkreten Fall eine Kombination aus Solarthermie, Wärmepumpe, Hackschnitzel-Kessel, Blockheizkraftwerk sowie einen Gasspitzenlastkessel. Zum Teil sind die Anlagen wie Hackschnitzel-Kessel bereits vorhanden, angedacht ist eine Solarthermieanlage über dem Freibadparkplatz an der Höpfigheimer Straße. „Keiner kann sich fünf verschiedene Wärmeerzeuger ins eigene Haus holen“, sagte Raphael Gruseck, als er die technischen Hintergründe des Projekts erläuterte. Dabei ist gerade der Energiemix ein wichtiger Beitrag zum klimaneutralen Heizen – und wer sich an Solnet anschließen lässt, profitiert davon. Zudem entfallen Unterhalts- und Wartungskosten, denn die übernimmt die Betreibergesellschaft. Die Wärmenetz Steinheim GmbH, eine 100%ige Tochter der Stadt Steinheim, ist Eigentümerin des Wärmenetzes. “Ihr Vertragspartner ist kein anonymes Unternehmen, sondern die Stadt“, betonte Gruseck. Für Aufgaben wie den Notdienst werden externe Spezialisten beauftragt. Funktionieren kann Solnet aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen – auch das wurde bei der Auftaktveranstaltung immer wieder deutlich gemacht: Die niedrigen Vorlauftemperaturen des Systems erfordern auch Modernisierungen an den Häusern. „Ein effizientes Wärmenetz ist nur mit effizienten Häusern möglich“, appellierten die LEA-Experten an die Bürger:innen. Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt vom Zustand der Immobilien ab, mögliche Ansatzpunkte sind Fassadendämmung oder Vergrößern der Heizfläche durch den Tausch von Heizkörpern. Nötig ist auch ein neuer Hausanschluss für die Heizungswärme und eine Frischwasserstation, da das Warmwasser bei Solnet nicht mehr über Speicher zur Verfügung gestellt, sondern über Plattenwärmetauscher vor Ort bei Bedarf erwärmt wird. Beispiele, wie die Versorgungsleitungen aussehen sowie eine Übergabestation hatte die LEA mitgebracht, die Ausstellungsstücke stießen auf reges Interesse. Natürlich gibt es das alles nicht umsonst: Rund 13.000 Euro müsse man im Durchschnitt für einen Hausanschluss kalkulieren, erklärte Laube. Für die Modernisierung gibt es allerdings verschiedene Fördermöglichkeiten, auch dazu berät Sanierungsmanager Florian Kamp. Weitere Informationen zu Solnet bietet auch der Wärmenetz-Newsletter.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.waermenetz-steinheim.de.