Verfahren

Durch Beschluss des Gemeinderats am 20.11.2012 wurde das integrierte Stadtentwicklungskonzept in Auftrag gegeben.
iST30 - als Leitbild der künftigen Stadtentwicklung soll wesentliche Antworten auf die Fragen geben:  Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

Zu folgenden Themen waren 5 Fachbüros beauftragt:
- Demografie / Bürgerbefragung  das Büro Reschl und Höschele, Stuttgart
- Einzelhandel  das Büro Junker + Kruse, Stadtforschung Planung, Dortmund
- Mobilität, Verkehr  das Büro Schönfuß, Planungsbüro StadtVerkehr, Stuttgart
- Energie / Ökologie  das Büro ebök, Tübingen
- Städtebau  das Büro Zoll Architekten Stadtplaner, Stuttgart

Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, dem Gemeinderat und der Verwaltung wurden Entwicklungsschwerpunkte herausgearbeitet und konkrete Handlungsansätze und deren Umsetzung formuliert. Entsprechend dem Schaubild wurden die 3 Hauptbeteiligten, Gemeinderat, Fachplaner und Bürger fortlaufend  in den Stadtentwicklungsprozess eingebunden und die Synergien und Ergebnisse systematisch und effektiv zusammengeführt..
 

Erster Baustein der Bürgerbeteiligung war die Fragebogenaktion im Frühjahr 2013, im gleichen Jahr folgten die Planungswerkstätten mit rund 40 Bürgerinnen und Bürger, ergänzt durch die Fokosgruppe "Jugend". Die Ergebnisse der Planungsbüros und aus den Planungswerkstätten wurden in mehreren kommunalen Klausurtagungen intensiv beraten und diskutiert und zu einem Maßnahmenkatalog zusammen gefasst. Dieser dient als zukünftiges Handlungskonzept für die Stadt Steinheim und beinhaltet Aussagen zur Neuordnung, Nutzung, Verkehr und zur freiräumlichen Situation.
Parallel zum eigentlichen Stadtentwicklungskonzept entstanden so als weitere Ergebnisse aus dem Bearbeitungsprozess  ein repräsentatives Meinungsbild, eine dezidierte Bevölkerungsprognose sowie ein Zentren und Einzelhandelskonzept.
Die Ergebnisse wurden zu einem integrierten Stadtentwicklungskonzept für die gesamte Stadt zusammengeführt, das die Handlungsgrundlage für die unterschiedlichen Akteure bildet.