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07.03.2010 Die Amphibienwanderung hat begonnen - Sperrungen und Beschränkungen sollen Tiere schützen



Amphibienschutz
Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen höher. Auf diese Signale haben Frösche, Kröten und Molche gewartet. Sie verlassen nun die Winterquartiere und wandern in den Nachtstunden zu ihren Laichgewässern. Wenn auf diesem Weg Straßen oder Feldwege gekreuzt werden, haben die Tiere ein Problem. Da sie die warmen, übersichtlichen Asphaltstrecken gerne zum Verweilen nutzen, werden viele von ihnen überfahren.
Um dies zu verhindern, sind die Wanderstellen am Forsthof und entlang der Straße von Haus Steinheim zum Vorderbirkenhof  durch Schutzzäune gesichert. Um die Helfer zu schützen wird an der K 1608 im Bereich der Wanderstelle die erlaubte Geschwindigkeit reduziert. Im Otterbachtal sind Zäune aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich. Deshalb ist die Otterbachtalstraße von der Einmündung der L 1126 (beim Schützenhaus) bis zum Wanderparkplatz bis etwa Mitte April zwischen 20:00 und 5:00 Uhr gesperrt. Eine Umleitungsstrecke über den Lehrhof ist ausgeschildert. Auch im Bereich des Wehrbachsees in Kleinbottwar sind Amphibien unterwegs. Dort weisen Schilder auf die Tiere hin. Sie können den Schutz der seltenen Tiere unterstützen, wenn Sie das Befahren dieser Strecken in den Nachtstunden zwischen 20:00 und 5:00 Uhr vermeiden. Der Feldweg in Verlängerung der Lehenstraße bis zur Einmündung in das „Ölsträße“ wird während der Amphibienwanderung voll gesperrt.
 
Wir bitten die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Schutzmaßnahmen. Letztlich ist dies ein geringer Preis für den Schutz seltener Tiere. Das Landratsamt Ludwigsburg hat mitgeteilt, dass die Sperrungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen kontrolliert werden.


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